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M&A, Recht

Deutsche Nr. 1 will Nr. 2 beim Wohnen, Freshfields berät

Frankfurt. Das riesige deutsche Immobilienunternehmen Vonovia SE will den Branchenkollegen Deutsche Wohnen AG mit einem öffentlichen Übernahmeangebot schlucken – im Volumen von 14 Milliarden Euro. Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer berät.

Vonovia reagiere damit auf ein Übernahmeangebot, das die Deutsche Wohnen am 20. September 2015 den LEG Immobilien-Aktionären angekündigt hatte. Sofern die Deutsche Wohnen-Aktionäre auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Deutsche Wohnen am 28. Oktober 2015 diese Transaktion ablehnen, wird Vonovia ihrerseits ein Angebot unterbreiten, so Freshfields.

Das Angebot

Vonovia beabsichtigt demnach, für elf Deutsche Wohnen-Aktien eine Barzahlung von 83,14 Euro sowie sieben neue Vonovia-Aktien anzubieten, was auf Basis der Schlusskurse vom 8. Oktober 2015 einem Wert von 25,86 Euro je Deutsche Wohnen-Aktie entspricht. Der Transaktionswert beläuft sich damit auf 14 Milliarden Euro (einschließlich Prämie und Finanzverbindlichkeiten).

Der beabsichtigte Deal kann in jeder Hinsicht mit großen Zahlen glänzhen: Vonovia ist jetzt schon mit 350.000 Wohnungen der größte Vermieter Deutschlands; die Deutsche Wohnen ist mit rund 142.000 Wohnungen die Nummer 2. Das Freshfields-Team umfasst den Angaben zufolge rund 40 Juristen. Inhouse sind bei Vonovia Thomas Görgemanns, Fabian Heß, Daniel Löhken und Bernd Gremm tätig.

Link: Freshfields

 

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