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Kampf der Ungleichheit: Nobelpreisträger Stiglitz an der WU

Wien. Er ist sozusagen ein Rockstar unter den Ökonomen – manchmal auch ein Enfant Terrible: So witterte Joseph E. Stiglitz in der Griechenland-Schuldenkrise eine Verschwörung der EU-Staaten, heimste andererseits aber auch schon den Nobelpreis ein. Am 29. November 2015 stellt er bei einem Vortrag an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) sein neues Buch vor.

Stiglitz ist ein Vertreter des Neokeynesianismus und profilierter Globalisierungskritiker. In „The Great Divide: Unequal Societies and What We Can Do About Them” kritisiert er die ungleiche Verteilung von Vermögen in modernen Gesellschaften, vor allem den USA, und schlägt Gegenmaßnahmen vor.

Zur Person

Stiglitz war um die Jahrtausendwende Chefökonom der Weltbank und bis 2014 Präsident der International Economic Association. Er erhielt 2001 gemeinsam zwei weiteren Wissenschaftern den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

Link: WU Wien

 

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