27. Nov 2015   Recht

Freshfields berät bei Geldautomatenhersteller-Merger

Düsseldorf. Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer hat Wincor Nixdorf, einen führenden Anbieter von IT-Lösungen und -Services für Retailbanken und Handelsunternehmen, beim Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Diebold beraten. Die Transaktion bewertet Wincor Nixdorf inklusive Nettoverschuldung mit rund 1,7 Milliarden Euro.

Diebold ist die Nummer zwei der Geldautomatenbranche, Wincor Nixdorf gilt weltweit als Nummer drei.

Beide Unternehmen sehen ihre Zukunft in einem gemeinsamen, weltweit operierenden Konzern, so die Kanzlei: Dieser werde künftig Diebold Nixdorf heißen und aus den Zentralen in den USA und Paderborn geführt werden.

Die zusammengeschlossene Gruppe wird (auf pro-forma-Basis) einen Umsatz von etwa 4,8 Milliarden Euro haben. Wincor Nixdorf beschäftigt weltweit 9.000, Diebold etwa 16.000 Mitarbeiter. Die Umsetzung des Zusammenschlusses steht u.a. noch unter der Bedingung der Freigabe durch zuständige Kartellbehörden.

Das Team

Das Freshfields-Team umfasste Stephan Waldhausen, Gregor von Bonin, Peter Lyons, Michael Levitt, Nicholas Günther, Lucas Schweitzer, Sophia-Antonia Bir, Philipp Pütz, Jan-Niklas Weusthoff, Jeremy Barr, Justin Rosenberg (alle Gesellschaftsrecht/M&A, Düsseldorf/New York), Stephan Eilers, Adalbert Rödding, Franziska Bühring (alle Steuerrecht, Köln/Frankfurt), Adam Siegel, Daniel Cendan (beide Konfliktlösung, New York), Michael Josenhans, James Douglas, Andreas Thümmler, Max Danzmann, Kyle Lakin (alle Bank- und Finanzrecht, Frankfurt/New York) sowie Uta Itzen, Tom Ensign, Juliane Ziebarth, Tobias Pukropski, Carsten Bronny, Fabian Dietrich und Mary Lehner (alle Kartellrecht, Düsseldorf/Washington).

Link: Freshfields

 

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