12. Jan 2016   Recht

KraussMaffei geht mit Freshfields an ChemChina

München. Das deutsche Industrieunternehmen KraussMaffei, zu dem früher auch der für „Leopard“-Panzer bekannte Rüstungsbetrieb gehörte, wird vom größten chinesischen Chemiekonzern ChemChina übernommen. Wirtschaftskanzlei Freshfields ist dabei behilflich.

Die internationale Anwaltssozietät Freshfields Bruckhaus Deringer hat den chinesischen Chemiekonzern China National Chemical Corporation (ChemChina) bei der Übernahme der KraussMaffei Gruppe von der kanadischen Onex Corporation beraten. Das Transaktionsvolumen beträgt 925 Millionen Euro. Die Transaktion muss noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden.

Das Unternehmen

Die KraussMaffei Gruppe ist einer der weltweit führenden Hersteller hochwertiger Maschinen und Anlagen zur Produktion und Verarbeitung von Kunststoff und Gummi. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 4.500 Mitarbeiter, davon 2.800 in Deutschland. Heute von KraussMaffei getrennt (aber Nachbar am Firmengelände) ist das Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei Wegmann, u.a. Hersteller der „Leopard“-Panzer.

ChemChina ist Chinas größter Chemiekonzern mit rund 140.000 Mitarbeitern und rund 37 Milliarden Euro Umsatz (2015). Freshfields war auch schon beratend bei der jüngsten Beteiligung von ChemChina am Reifenhersteller Pirelli tätig.

Das Freshfields-Team für den KraussMaffei-Deal umfasste Heiner Braun, Jieyu Zhang, Michael Leicht, Maximilan Platzer, Johannes Kater, Alan Wang (Gesellschaftsrecht/M&A), Michael Josenhans, Sarah Cannici (Bank- und Finanzrecht), Sascha Schubert, Bob Schlossberg, Christine Laciak, Donghao Cui, Stephanie Adams (Kartellrecht), Martin Schiessl (Steuerrecht), Matthias Schleifenbaum (Öffentliches Wirtschaftsrecht), René Döring und Andreas Schaut (Arbeitsrecht).

Link: Freshfields

 

    Weitere Meldungen:

  1. Deutsche Notare gründen erste GmbH online
  2. Maria Schachner jetzt bei Althuber Spornberger
  3. KKCG Group kauft Musala Soft mit Schönherr
  4. Offshore-Investment von Keppel mit Hengeler Mueller