Wien. Sandoz-Manager Wolfgang Andiel ist neuer Präsident des Generikaverbands. Er hat das Amt vor 10 Jahren schon einmal ausgeübt.
Im Rahmen der Jahresgeneralversammlung des Österreichischen Generikaverbands fand turnusgemäß die Neuwahl des Vorstands statt, heißt es weiter: Andiel wurde einstimmig und damit nun bereits zum zweiten Mal zum Präsidenten des Österreichischen Generikaverbands (OeGV) gewählt.
Er tritt damit die Nachfolge von Bernd Leiter, der sechs Jahre lang das Amt innehatte, an. Leiter stehe als Vize-Präsident weiterhin zur Verfügung.
Wolfgang Andiel (52) war bereits Verbandspräsident (2003 bis 2006) und kann auf 25 Jahre Branchenerfahrung verweisen. Seine Karriere startete der studierte Mediziner bei Merckle GmbH. Seit 1998 ist Andiel für das Unternehmen Sandoz tätig, derzeit als Leiter des Krankenhausbereiches, Biopharma und Onkologie.
„Verbesserung der Patientenversorgung“
Als wichtigstes Ziel seiner OeGV-Präsidentschaft nennt Andiel den Stellenwert von Generika in Österreich weiter zu verbessern: „Es ist ja bereits jede zweite Verordnung eines patentfreien Wirkstoffs in Österreich ein Generikum, die Steigerung dieses Anteils auf 70 Prozent wäre einfach umzusetzen und ist sinnvoll, da diese Einsparungen zur Finanzierung anderer Leistungen und Therapien verwendet werden können.“
Im Jahr 2016 werden Arzneimittel im Wert von 58 Mio. Euro patentfrei und können als Generika kostengünstiger verordnet werden, so der OeGV. Damit könne der Kostendruck auf die Kassen reduziert werden.
Link: OeGV
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