28. Jan 2016   Recht Tipps

Angebliche Nachnahme-Sendungen vom VKI als Betrug

Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor der Annahme von Nachnahme-Sendungen, die angeblich von seinem Magazin Konsument stammen und nicht weniger als 750 Euro kosten. Der VKI hat Anzeige erstattet.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) ist Herausgeber des Testmagazins Konsument und verwendet „konsument.at“ als eingetragene Wort-Bild-Marke, so eine Aussendung: Unbekannte Täter aus Deutschland verwenden diese Marke laut VKI derzeit für einen Betrugsversuch via Nachnahme-Briefe.

Nicht entgegennehmen

Konkret sind beim VKI Rücksendungen von Briefen aufgetaucht, die unbekannte Täter aus Deutschland unter Verwendung einer Kopie der Marke „konsument“ an VerbraucherInnen gesendet haben. Diese Briefe wurden per Nachnahme (750 Euro) versendet. Wer den Brief entgegennimmt, muss dem Zusteller 750 Euro bezahlen. Im Brief finde sich ein weitgehend unverständlicher Serien-Text rund um das Thema Datenschutz.

„Der VKI versendet keine Schreiben per Nachnahme. Wir warnen davor, solche Briefsendungen mit dem Absender „konsument.at“ entgegenzunehmen und das Nachnahme-Entgelt zu bezahlen“, sagt Peter Kolba, Leiter des Bereiches Recht im VKI. Der VKI hat diesen Vorfall bei der Staatsanwaltschaft Wien zur Anzeige gebracht.

Link: VKI

 

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