Wien. Das Neugeschäft der vier österreichischen Bausparkassen – sie stehen alle einer großen Bankengruppe nahe – ist 2015 um 8,3 Prozent auf 831.827 Verträge zurückgegangen. Die Bauspareinlagen schrumpften leicht um 0,9 Prozent auf 20,48 Milliarden Euro. Ganz anders sieht es auf der Finanzierungsseite aus.
Die Finanzierungsleistung der Bausparkassen ist im Vorjahr deutlich gestiegen, nämlich um 11,3 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. So seien Vorteile der Bausparfinanzierung wie die eingebaute Zinsobergrenze von 6 Prozent nach dem Franken-Schock verstärkt ins Bewusstsein der Kunden gerückt, heißt es bei den Bausparkassen. Heuer will man an die Vorjahresergebnisse anknüpfen.
Alt-Verträge sollen geändert werden
Bis zum Jahr 1999 gab es bei den Bausparkassen auch noch Sparverträge mit Fixzinsen; heute werden ausschließlich variabel verzinste Verträge angeboten. Doch einige hundert Verträge aus der Fixzins-Ära seien immer noch vorhanden. Die Vertragsinhaber sind eingeladen, auf das variable System umzusteigen, heißt es bei der s Bausparkasse.
Link: s Bausparkasse
Eins fehlt noch: Der Newsletter von Extrajournal.Net
Einfach E-Mail eintragen und die weitere Entwicklung verfolgen.