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Alarmanlagen boomen, Branche hat wenig davon

Wien. Laut aktueller Branchenradar-Studie „Alarmanlagen in Österreich 2016“ wurden 2015 um mehr als 14 Prozent mehr Alarmsysteme verkauft: Allerdings zu einem Durchschnittspreis, der beinahe im gleichen Ausmaß nachgab.

Konkret stieg die Nachfrage nach Alarmanlagen in Österreich im Jahr 2015 das zweite Jahr in Folge um mehr als zehn Prozent, heißt es. Treiber war demnach die sich in der Wahrnehmung vieler verschlechternde Sicherheitslage (auch wenn die amtliche Kriminalstatistik zumindest für 2014 noch rückläufige Einbruchszahlen zeigt).

Zertifiziert und günstiger

Gegenüber 2014 stieg die Nachfrage bei Alarmanlagen um 14 Prozent auf insgesamt 16.600 Stück. Die stärksten Zuwächse gab es in Ost- und Oberösterreich. Etwas mehr als 73 Prozent aller 2015 verkauften Alarmanlagen waren nach den Kriterien des VSÖ (Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs) zertifiziert. Der Rest entfiel auf Anlagen aus Bau- oder Elektromärkten, Online-Bestellung im Ausland etc.

Trotz der rasch wachsenden Nachfrage setzte sich die Preiserosion der letzten Jahre ungebremst fort, heißt es weiter: Der Durchschnittspreis für eine Alarmanlage (ohne Händleraufschlag, Montage und Mehrwertsteuer) sank demnach um etwa elf Prozent auf rund 1.250 Euro. Daher stiegen auch die Herstellererlöse nur moderat um 1,2% auf 20,8 Millionen Euro.

Link: Branchenradar

 

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