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Business

Bawag P.S.K. zahlt nach einem Jahrzehnt Dividende

Wien. Bawag P.S.K.-Chef Byron Haynes und CFO Anas Abuzaakouk haben das Jahresergebnis 2015 bekanntgegeben: Es gibt ein Viertel mehr Gewinn – und für die Haupteigentümer das erste Mal eine Dividende.

Konkret weist die Bank ein Plus beim Nettogewinn von 26 Prozent auf 418 Millionen Euro aus – nach einer Offensive im Finanzierungsgeschäft, die u.a. die Übernahme des Kfz-Leasinggeschäfts der früheren Volksbanken und von Wohnbaukrediten in Westeuropa beinhaltete.

Es wurden freilich nicht nur Assets anderer Finanzunternehmen übernommen, man hat u.a. auch selbst die Fondsgesellschaft Bawag P.S.K. Invest an den Vermögensverwalter Amundi verkauft, der nun seine Produkte an die Bawag-Kunden liefert.

Auch auf der Retailseite hat die Bank mit ihrer „Boxen“-Strategie, die die Kreditprodukte des Hauses einfach angreifbar in die gemeinsamen Filialen mit der Post bringt, laut den Angaben Erfolge erzielt. Das Wachstum bei Krediten und Forderungen von insgesamt 14 Prozent auf 24,7 Milliarden Euro sei vor allem auf Konsumkredite und Übernahmen zurückzuführen. Die Risikokosten reduzierten sich gleichzeitig um 44% auf 46 Millionen Euro, so die Bank.

Es gibt Geld

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung (Hauptaktionäre sind Cerberus Capital Management und GoldenTree Asset Management) eine Dividende von 325 Millionen Euro für 2015 vor. Es ist die erste Dividende seit der Übernahme der Bank vom ÖGB im Krisenjahr 2007.

Link: Bawag P.S.K.

 

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