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WU will neue Studienregeln statt „suboptimalem Mischsystem“

Edeltraud Hanappi-Egger ©Katharina Schiffl / WU
Edeltraud Hanappi-Egger ©Katharina Schiffl / WU

Wien. An der WU wird erstmals ein Kostenbeitrag von 50 Euro für das Registrierungsverfahren zum Bachelorstudium Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verrechnet. WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger wünscht sich weitere Maßnahmen. Insbesondere will sie das überlaufene Studium Wirtschaftsrecht stärker regulieren – was aber einer breiten Diskussion bedürfe.

„Die WU ist nicht die einzige Universität, die für Studien mit Zulassungsverfahren eine Registrierungsgebühr einhebt – sie ist aber die einzige, die ihren zugelassenen Studierenden dafür im Gegenwert ein Welcome Package gibt“, heißt es seitens der Wirtschaftsuniversität Wien zum Thema.

Beim  – stark nachgefragten – Studium zum Bachelor Wirtschaftsrecht gibt es derzeit keine Gebühr, da es hier auch kein Zulassungsverfahren gibt. Das Studium ist offen.

Dadurch ergibt sich allerdings ein Mischsystem an der WU – mit Zugangsregelungen im Bachelor „Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“, aber offenem Zugang im Bachelor „Wirtschaftsrecht“, WIRE) Und das ist laut Rektorin Hanappi-Egger suboptimal: „Dies hat dazu geführt, dass die AnfängerInnenzahlen im ,Wirtschaftsrecht‘ stark angestiegen sind, da es in beiden Studien auch dieselbe Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) gab.“

Die STEOP im WIRE wurde laut der Rektorin adaptiert und beinhaltet nun die „Einführung in die Rechtswissenschaften“, damit sich Studierende gleich zu Beginn des Studiums mit juristischen Inhalten auseinandersetzen können.

Diskussion gefordert

„Eine Regelung des Zugangs in Wirtschaftsrecht wäre wünschenswert, da sich angehende Studierende dadurch im Vorfeld intensiver mit einem möglichen Studium auseinandersetzen. Um dies zu erreichen, bedarf es jedoch einer politischer Diskussion“, so Hanappi-Egger.

Link: WU

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