Schiedsgerichtsverfahren: Weltgrößter Wettbewerb in Wien

Wien. In der Bundeshauptstadt ist der >Willem C. VIS Commercial Arbitration Moot< zu Ende gegangen. Bei diesem internationalen Universitätswettbewerb bringen mehr als 300 Universitätsteams aus über 70 Ländern vor rund 900 praktizierenden Schiedsrichtern in simulierten Schiedsgerichtsverfahren ihre Argumente vor.

Der >Willem C. VIS Commercial Arbitration Moot< fand heuer zum 23. Mal in Wien statt und ist laut den Angaben die weltgrößte Veranstaltung seiner Art mit rund 3000 Teilnehmern. U.a. begrüßte die Wiener Kanzlei Baier Rechtsanwälte im Rahmen des Wettbewerbs die internationalen Gäste – Schiedsrichter und Trainer von Universitätsteams aus der ganzen Welt.

Tragende Rolle: VIAC und Baier

Anton Baier ist Präsident des Internationalen Schiedsgerichtes der Wirtschaftskammer Österreich (VIAC). Werner Melis (of Counsel von Baier) ist Ehrenpräsident des Internationalen Schiedsgerichts der VIAC, einer der Hauptorganisatoren des Wettbewerbs.

Baier verfüge über eines der größten Schiedsrechtsteams Österreich, bestehend aus sieben Juristen, darunter drei Partner. Das Team ist in der Lage, Schiedsverfahren in acht Sprachen zu führen (Deutsch, Englisch, Kroatisch, Serbisch, Russisch, Tschechisch, Slowakisch und Polnisch).

Sieger: Universität Buenos Aires

Nach insgesamt 685 Anhörungen – es waren dieses Mal genau 311 Teams dabei – waren beim Schluss-Panel die Universität von Buenos Aires und die Singapore Management Universität vertreten. Das Schlussargument wurde von der Universität Buenos Aires gewonnen. Ausgezeichnet werden immer das überzeugendste Auftreten und die beste Klagschrift oder Klagebeantwortung eines Rechtsstreits.

Link: Baier Rechtsanwälte

 

 

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