Open menu
x

Bequem up to date mit dem Newsletter von Extrajournal.Net!

Jetzt anmelden, regelmäßig die Liste der neuen Meldungen per E-Mail erhalten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Newsletter-Seite sowie in unserer Datenschutzerklärung.

Bildung & Uni, Recht

Die Rechtsanwaltsgesellschaft: Neues Buch

©Verlag Österreich
©Verlag Österreich

Wien. Das Fachbuch „Die Rechtsanwaltsgesellschaft“ (Reiner) will Einblicke in Gesellschaftsrecht, Berufsrecht und empirische Befunde bieten – und stellt die Frage: Ist der Rahmen noch zeitgemäß für die anwaltliche Berufsausübung?

Die Arbeit (Innsbrucker Schriften zum Unternehmensrecht, Bd. 9) untersucht die komplexe Anforderungsstruktur der österreichischen Anwaltschaft in Bezug auf ihre gemeinsame Berufsausübung in Rechtsanwaltsgesellschaften, heißt es beim Verlag Österreich.

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte üben ihren Beruf in vielen Fällen nicht mehr in der Form der Einzelanwaltschaft, sondern in Rechtsanwaltszusammenschlüssen aus. Der berufsrechtliche Rahmen der Rechtsanwaltsordnung (RAO) gestalte sich als ein historisch gewachsenes Sondergesellschaftsrecht, das sich am zentralen Gestaltungselement der anwaltlichen Grundwerte orientiert.

Das Spannungsverhältnis von Berufs- und Gesellschaftsrecht führt zu rechtlichen und institutionellen Herausforderungen, heißt es weiter: Das Berufsrecht unterliege einem ständigen Wandel, der nicht zuletzt durch Entwicklungen auf europäischer Ebene geprägt werde. Die geschaffenen Regelungen müssen dabei sowohl den ökonomischen als auch berufsethischen Bedürfnissen der Anwaltschaft genügen.

Strategie und Autorin

Das Buch wählt einen interdisziplinären Ansatz: Neben einer dogmatischen Betrachtung werden sozialwissenschaftliche Methoden angewandt. Die Arbeit diskutiert die Ergebnisse der durchgeführten qualitativen und quantitativen Erhebung unter der österreichischen Anwaltschaft.

Damit leiste die Untersuchung Pionierarbeit in der vertieften Auseinandersetzung mit den berufsrechtlichen Bedürfnissen der Anwaltschaft und in der Anwendung des Ansatzes der Empirical Legal Research im österreichischen Berufs- und Gesellschaftsrecht,  so der Verlag.

Autorin Dr. Elisabeth Reiner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Freie Berufe der WU. Zuvor war sie Mitarbeiterin am Institut für Unternehmens- und Steuerrecht der Universität Innsbruck und am Institut für KMU-Management / Forschungsinstitut für Kooperationen und Genossenschaften der WU.

Link: Verlag Österreich

 

Weitere Meldungen:

  1. RWE bringt erste grüne Anleihe in USA mit Clifford Chance
  2. Robert Keimelmayr ist neuer Rechtsanwalt bei Dorda
  3. Die neuen Pläne von Manz: KI-Suche, 175-jähriges Jubiläum und mehr
  4. Lindsay kauft 49,9% an Pessl Instruments mit Baker McKenzie