14. Apr 2016   Business Personalia

Höllerer soll für Raiffeisen Digitale Regionalbank bauen

Michael Höllerer ©David Sailer / RZB
Michael Höllerer ©David Sailer / RZB

Wien. Das Ziel ist die „Digitale Regionalbank“: Michael Höllerer, seit einem Jahr im Vorstand der Raiffeisen Zentralbank (RZB), soll die Raiffeisen Bankengruppe in die digitale Zukunft führen. Im jetzt gestarteten Programm finden sich als Hauptthemen u.a. Mobile Payment und Online-Produktvertrieb.

Anfang 2016 hat die Raiffeisen Bankengruppe angesichts der fortschreitenden Digitalisierung aller Lebensbereiche das Programm „Digitale Regionalbank“ unter der Leitung der RZB gestartet, hieß es neulich bei der Präsentation der Jahresergebnisse 2015: Die RBG sah sich schon bisher mit 1,6 Millionen Kunden als Marktführer im österreichischen Online Banking-Bereich, nun werde der Fokus geschärft.

Das Investitionsprogramm

„In den nächsten drei Jahren investieren wir insgesamt 70 Millionen Euro und setzen so neue Meilensteine in der Digitalisierung unseres Bankgeschäfts. Wir reagieren damit auf die veränderte Lebenswelt unserer Kunden und steigern die Verbindung von regionaler und digitaler Präsenz“, erläutert RZB-Sektorvorstand Michael Höllerer.

Er ist für das Programm „Digitale Regionalbank“ verantwortlich, so die RZB: Der Fokus des Programms liege auf dem Multikanalvertrieb und -service. Hierzu zählen beispielsweise die Entwicklung eines persönlichen Finanzportals oder die Forcierung von Mobile Payment und Online-Produktvertrieb betreffend z.B. Kontoeröffnung, Kredite und Versicherungen, wird aufgezählt.

Grüner Riese antwortet auf George

Auch große Konkurrenten setzen derzeit verstärkt auf neue Online-Offensiven: So wollen Erste Group und Sparkassen mit ihrem neuen „George“-Onlinebanking besonders komfortable und innovative Services bieten und haben zuletzt wachsende Kundenzahlen verkündet.

Im Geschäftsjahr 2015 hat die RZB im Konzern (inklusive RBI und UNIQA) ein Ergebnis vor Steuern  von 737 Millionen Euro (2014: € -56 Millionen) und eine Bilanzsumme von 138 Milliarden Euro (-4,4 Prozent) gemeldet. Nach einem negativen Ergebnis 2014 sei der RZB im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz des anhaltend herausfordernden Umfelds damit die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen; auch seien niedrigere Kreditrisikovorsorgen angefallen.

Link: RZB

 

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