10. Mai 2016   Recht

Chambers Lifetime Achievement Award für Christian Dorda

©Dorda / Chambers
©Dorda / Chambers

London/Wien. Christian Dorda, Gründungspartner der Anwaltskanzlei Dorda Brugger Jordis, ist mit dem Chambers Lifetime Achievement Award ausgezeichnet worden. Hervorgehoben wird u.a. seine Expertise in Corporate/M&A und seine Schiedsgerichts-Tätigkeit. Zuletzt wurde der Chambers-Preis für das Lebenswerk 2010 verliehen.

Das Redaktionsteam des Verlags für Anwaltsreferenzwerke ehrt Christian Dorda für seinen außerordentlichen Beitrag zur Entwicklung des österreichischen Rechtsmarktes und für seine herausragenden Leistungen in seinen Rechtsfachgebieten, heißt es weiter.

In den Augen von Chambers verdient Christian Dorda die hohe Auszeichnung aus folgendem Grund: „Christian Dorda, founding partner of Dorda Brugger Jordis, is a leading light in the Austrian market and across Europe. He is revered for his extensive experience in Corporate/M&A and his excellent work as an arbitrator. Fluent in English and French in addition to his native German, he is a significant force on international matters. Dorda is Vice President of the ICC International Chamber of Commerce Austria and Counsel to the French-Austrian Chamber of Commerce. He is a board member of Agenda Austria, his home country’s first fully independent think tank.“

Grund zur Freude

Laut den Angaben wird der Chambers Lifetime Achievement Award nur selten und auch dann nur an speziell ausgewählte Anwälte vergeben, deren Wirken die internationale Anwaltsgemeinschaft nachhaltig beeinflusst hat. Zuletzt wurde der Award im Jahr 2010 vergeben, Christian Dorda ist der erste Österreicher, der diese Auszeichnung erhält. Preisträger früherer Jahre waren etwa Emmanuel Gaillard von der global tätigen Anwaltsgruppe Shearman & Sterling oder Jean-François Bellis (Van Bael & Bellis).

Christian Dorda erhält die Ehrung im selben Jahr, in dem sich der Gründungstag seiner Kanzlei zum 40. Mal jährt: Er setzte laut der Darstellung von Anfang an auf Eigenständigkeit und auf individuelle, internationale Kontakte, begann frühzeitig Verbindungen zum Ausland aufzubauen und pflegte Kontakte zu ausländischen Banken, zu den damaligen „Big Five“-Wirtschaftstreuhand-Kanzleien und zu internationalen Anwalts-Organisationen wie der IBA oder der UIA. Das Profil seiner Kanzlei erhielt dadurch die nötige Schärfung, um Auslandsmandate akquirieren zu können, heißt es weiter.

Christian Dorda wurde Mitglied des Kuratoriums der Amerikanischen Handelskammer in Österreich und gründete mit dem Generaldirektor eines französischen Unternehmens in Österreich die Französisch-Österreichische Handelskammer, deren Syndikus er bis heute ist. Bis 2007 leitete er die M&A Commission der Union Internationale des Avocats (UIA). Danach baute er neben seinem angestammten Bereich „Mergers & Acquisitions“ auch seine Tätigkeit in der internationalen Schiedsgerichtbarkeit aus. Er ist Vizepräsident der ICC Austria – Internationale Handelskammer, Member emeritus des Internationalen Schiedsgerichtshofes der ICC und Mitglied der ICC Commission on Arbitration and ADR. Weiters ist Dorda Honorarkonsul des Fürstentums Monaco und Mitgründer des Fördervereins für die Österreichische Galerie Belvedere.

„Ich bin davon überzeugt, dass es in einer Kanzlei ganz verschiedene Menschen geben soll und die wechselseitige Toleranz die Gemeinschaft bereichert und vielseitig macht. Weitere Erfolgsfaktoren sind natürlich juristische Qualität und Professionalität, klare Zielsetzungen und Strategien, die ständig kontrolliert werden, sowie eine große Portion Glück – letzteres wurde uns durch den EU-Beitritt und die Ost-Öffnung zum optimalen Zeitpunkt beschert“, sagt Dorda.

Link: Dorda Brugger Jordis

 

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