Kartellrecht Moot Court: Die Siegerteams

Wien. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) veranstaltete gemeinsam mit Anwaltskanzleien und der European Law Students‘ Association ELSA am 11. Mai 2016 zum zweiten Mal den Kartellrecht Moot Court.

Wie schon im Jahr zuvor haben sich zahlreiche interessierte Studentinnen und Studenten für den Kartellrecht Moot Court beworben, heißt es weiter: Gegenstand des Moot Court ist die Bearbeitung eines fiktiven Antrages an das Kartellgericht zu einem kartellrechtlichen Sachverhalt.

Schwerpunkt des Falles in diesem Jahr war eine Alleinbezugsverpflichtung in einem Kaffeestandautomatenvertrag und ein Category Management System.

  • Gewonnen hat das Team Innsbruck mit Martin Gassler und Mirjam Egerbacher, das sich im Finale gegen das Team WU Wien 1 mit Daniel Gieber, Georg Mühlbauer und Anna Portenschlager durchsetzte.
  • Als Best Speaker konnte Artan Duraku vom Team Juridicum 2 die Jury überzeugen.
  • Second Best Speaker wurde Anna Portenschlager vom Team WU 1.

Der Gesamtüberblick

Acht Teams bestehend aus jeweils drei Personen von sechs Universitäten nahmen am Kartellrecht Moot Court 2016 teil. Die Teams wurden von weiteren Partnerkanzleien sowie Professoren bei der Einbringung des Schriftsatzes und bei der mündlichen Verhandlung unterstützt.

Folgende Teams gingen an den Start:

  • Team WU Wien 1 mit Unterstützung von Haslinger Nagele & Partner
  • Team WU Wien 2 mit Unterstützung von Rechtsanwalt Peter Thyri
  • Team Juridicum 1 mit Unterstützung von bpv Hügel
  • Team Juridicum 2 mit Unterstützung von CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati
  • Team Graz mit Unterstützung von Eisenberger & Herzog
  • Team Innsbruck mit Unterstützung von Binder Grösswang
  • Team Linz mit Unterstützung von Hintermayr & Partner
  • Team Salzburg mit Unterstützung von Pressl Endl Heinrich Bamberger

Nach Ende der Bewerbungsfrist wurden die besten Studentinnen und Studenten ausgewählt. Das Los entschied, welches Team die Position des Antragsstellers bzw. des Antragsgegners übernahm. Das Finale fand am 11. Mai 2016 im Haus der Europäischen Union statt.

Bewertung und Neuauflage

Die Jury bestand aus Nikolaus Schaller (Kartellgericht), Lars Maritzen (Dorda) und der Stv. Geschäftsstellenleiterin Natalie Harsdorf (BWB).

Die Bewertung der Schriftsätze und der mündlichen Verhandlung erfolgte nach festgelegten Kriterien. Dabei spielten u.a. die Sachverhalts- und Rechtsanalyse, Argumentation, Rhetorik, Teamarbeit und das Zeitmanagement der Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine wesentliche Rolle, so die BWB. Der Kartellrecht Moot Court werde 2017 wieder stattfinden.

Link: BWB

 

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