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Business

Neue Erste-Zentrale verbraucht 10% aller Büromöbel

Erste Campus©Erste Bank / Christian Wind
Erste Campus©Erste Bank / Christian Wind

Wien. Die neue Erste-Zentrale hat den Büromöbelmarkt gerettet: Letzterer wuchs in Österreich 2015 nämlich laut einer Branchenradar-Studie um 4,5%. Ohne das Möblierungs-Großprojekt wären die Herstellererlöse dagegen um 4,5% gesunken.

Die Büromöbel-Ausschreibung zum Erste Campus am Wiener Hauptbahnhof war eine der diesbezüglich größten der letzten Jahre, heißt es im „Branchenradar Büromöbel in Österreich 2016“.

Das Projektvolumen lag bei rund 20 Millionen Euro. Als Sieger ging der deutsch/schweizerische Büromöbelkonzern Vitra hervor. Die Aufregung unter den österreichischen Herstellern war verständlicherweise groß, heißt es weiter.

Im letzten Jahr wurde nun dieser Großauftrag umgesetzt und befeuerte den an und für sich schwachen heimischen Markt signifikant: Die Herstellererlöse mit Büromöbeln, Drehstühlen und Kommunikationsstühlen (KFP-Büromöbelmarkt) wuchsen um +4,5% geg. VJ auf 231,3 Millionen Euro. Ohne Campus wäre der Markt indessen um -4,5% geg. VJ gesunken, so die Studie.

  • Einmal mehr sanken die Umsätze in der Kundengruppe Behörden um -6,4%.
  • Auch Industrie & Gewerbe investierten um mehr als fünf Prozent weniger als im Jahr davor.
  • Vergleichsweise stabil entwickelten sich nur die Industrienahen Dienstleister. Die Erlöse sanken um -0,9% geg. VJ auf 42,5 Millionen Euro.

Zwei Platzhirschen und ein Newcomer

Der Wettbewerb war im Jahr 2015 geprägt von substanziellen Marktanteilszuwächsen bei Vitra, infolge der gewonnenen Ausschreibung des Erste Campus, heißt es.

Nichtsdestotrotz bleiben die heimischen Anbieter voran: Vitra katapultierte sich zwar auf Platz drei im Anbieterranking. Infolge der Übernahme von Svoboda durch faw stehen sich am österreichischen Markt aber nun zwei etwa gleich große Büromöbelgruppen gegenüber. Auf der einen Seite die Grossnig-Gruppe mit Bene und Neudörfler, auf der anderen Seite die faw-Gruppe mit Hali und Svoboda.

Im Jahr 2015 hatte die Grossnig-Gruppe leicht die Nase vorn, so die Studie.

Link: Branchenradar

 

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