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Neuer Ars docendi-Preis: Mathematiker, WU, FH punkten

Wien. Am Montagabend sind sieben Lehrende an Österreichs Hochschulen mit dem „Ars docendi“-Staatspreis ausgezeichnet worden. Die Vergaberegeln wurden zuvor geändert.

Mit dem mit je 7.000 Euro dotierten Preis soll exzellente Lehre an Unis, Fachhochschulen (FH) und Privatuniversitäten gewürdigt werden, heißt es: „Der Preis ist eine Anerkennung für das hohe Niveau der Lehrtätigkeit an den Hochschulen, gleichzeitig soll er aber auch Ansporn für eine konsequente Qualitätssteigerung sein“, so Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Was neu ist

In diesem Jahr wurden erstmals nicht Fachkategorien, sondern innovative Lehrkonzepte in fünf thematischen Kategorien ausgeschrieben:

  • In der Kategorie „Forschendes Lernen“ sind Univ.-Prof. Dr. August Österle und Univ.-Prof.in Dr.in Ulrike Schneider (Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Sozialpolitik) geehrt worden.
  • Die Auszeichnung für „Lehre unter besonderer Berücksichtigung unterschiedlicher Bildungsbiografien und/oder unterschiedlicher Vorkenntnisse“ ging an FH-Prof. DDI Dr.techn. Thomas Reiter und sein Team von der Fachhochschule Salzburg (Fachbereich Smart Building).
  • Für „Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen“ erhielt Priv.-Doz. Dr. Franz Embacher (Universität Wien, Fakultät für Mathematik) und für „Kooperative Lehr- und Lernformen“  Univ.-Prof. Dr. Gerhard Speckbacher (Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Unternehmensführung) den Preis.
  • In der Kategorie „Lehr- und Prüfungsformen bei Einführungsveranstaltungen“ wurden Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hermann Schichl und Univ.-Prof. Mag. Dr. Roland Steinbauer (Universität Wien, Fakultät für Mathematik) ausgezeichnet.

Die Nominierungen für den Preis erfolgten durch Studierendenvertretungen, Rektorate oder Kollegiumsleitungen. Eine Fachjury erstellte dann aus 126 Einreichungen von insgesamt 38 Hochschulen eine Liste von 15 Beispielen exzellenter Lehre, aus denen die diesjährigen Preisträger hervorgegangen seien. Der „Ars docendi“ wurde heuer zum vierten Mal vergeben.

Link: Ars docendi

 

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