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Business, Jobs

Personalberater: Mehr Bewerbungen aus Bankensektor

Wien. Österreichs Banken fahren umfangreiche Sparmaßnahmen, jedes Jahr werden tausende Arbeitsplätze gestrichen. Personalberater wie Eblinger & Partner registrieren bereits stärkere Nachfrage aus der Branche. Viele Banker sehen sich nach Chancen außerhalb ihrer Kernbranche um. Für die Jobaussichten sei die persönliche Qualifikation entscheidend.

Im Jahresvergleich 2014 auf 2015 sind laut Oesterreichischer Nationalbank in den heimischen Banken bereits über 1100 Stellen abgebaut worden. Es könnte aber noch schlimmer kommen: Bis zu 25.000 Jobs sind laut OeNB in den nächsten Jahren bedroht.

Florens Eblinger, Geschäftsführer der Personal- und Managementberatung Eblinger & Partner: „Ja, wir beobachten vermehrte Bewerbungen aus dem Bankensektor.“ Die Frage, wo freigesetzte Bankmitarbeiter – oder auch solche, die nicht auf dieses Ereignis warten wollen – einen neuen Arbeitsplatz finden können, ist freilich laut Personalexperten gar nicht leicht zu beantworten.

Breites Bertätigungsfeld

Die Beschreibung ,Bankmitarbeiter‘ alleine, bietet keine ausreichende  Aussage, für welche Branchen jene Personen nun generell in Frage kommen. Das hängt natürlich stark von deren Ausbildung, Weiterbildung und Persönlichkeit ab – und in welchen Funktionen sie bisher tätig waren“, so Eblinger.

Es mache einen großen Unterschied, „ob wir über Personen aus dem Risk-Management, Treasury, Wertpapier, Privatkunden- oder Firmenkundenbereich bzw. anderen Funktionen aus einer Bank (HR, IT, Management) sprechen“, so der Experte.

Für Kandidatinnen und Kandidaten gelte stets: „Sie müssen zum Stellen- und Anforderungsprofil und zur Kultur unseres Auftraggebers passen und in einem intensiven Auswahlprozess überzeugen.“ Extrajournal.Net wird weiter zum Thema und neuen Jobmöglichkeiten für Betroffene berichten.

Link: Eblinger & Partner

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