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Neues Gesetz: Philanthropie – quo vadis?

Harald Mahrer ©Spängler
Harald Mahrer ©Spängler

Salzburg. Zu einer kontroversiellen Diskussion über die „Zukunft der Philanthropie in Österreich“ lud das Bankhaus Spängler. Anlass gab das neue Gemeinnützigkeitsgesetz. Im Gespräch fanden sich Staatssekretär Harald Mahrer, Helga Rabl-Stadler und Anita Gerhardter.

Mahrer präsentierte den neuen Rechtsrahmen zur Förderung von sozialen Stiftungen, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler sowie Anita Gerhardter, Geschäftsführerin der Wings for Life Stiftung, sprachen über die Möglichkeiten von privatem Engagement im Bereich Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur.

„Atemberaubenden Umwälzungen“

Alle sehen das neue Gemeinnützigkeitsgesetz, das Anfang dieses Jahres in Kraft getreten ist, als wichtigen ersten Schritt. „Wir stehen in den nächsten Jahren vor atemberaubenden Umwälzungen in unserer Gesellschaft, die nur durch gemeinsames Handeln von Staat und Privatgesellschaft von einer Bedrohung in das Erkennen und Nutzen von Chancen umgedreht werden können“, sagte Mahrer.

Genau so sei Philanthropie zu verstehen: „Es geht nicht nur um das Geben von finanziellen Mitteln oder Vermögenswerten, sondern vor allem um den ideellen Einsatz von Ressourcen.“

Novelle und steuerliche Erleichterung

Das neue Gemeinnützigkeitsgesetz soll Österreich als Standort philanthropischen Engagements attraktiver machen. Erreicht werden soll dies unter anderem durch ein novelliertes Bundes-Stiftungs- und Fondsgesetz sowie diverse steuerliche Erleichterungen.

Link: Spängler

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