24. Aug 2016   Bildung & Uni Business

FH Salzburg: Lu Kolbinger leitet Lehrgang Soziale Arbeit

Martin Lu Kolbinger ©A. Hauch
Martin Lu Kolbinger ©A. Hauch

Salzburg/Puch-Urstein. Am 1. September wird Martin Lu Kolbinger offiziell in seinem Amt als Leiter der Studiengänge „Soziale Arbeit“ und „Innovationsentwicklung im Social-Profit-Sektor“ an der Fachhochschule Salzburg bestätigt. Seit einem Jahr hat er die Programme bereits interimistisch geleitet.

Laut der Fachhochschule Salzburg ist Soziale Arbeit Praxis und Wissenschaft zugleich, sie beschäftigt sich mit dem Agieren in und dem Lösen von präkeren sozialen Situationen. Im Bachelorstudium lernen Studierende die Anlässe Sozialer Arbeit mit Hilfe von Pädagogik, Soziologie, Recht, Ethik, Migrationsforschung, Sozialmanagement oder Psychologie zu analysieren.

AbsolventInnen unterstützen einerseits Individuen und leisten somit „Hilfe zur Selbsthilfe“, andererseits beschäftigen sie sich mit gesellschaftlichen Entwicklungen.

Master für soziale Entwicklungen

Im Moment stelle ein großes Fachgebiet die Kinder- und Jugendhilfe dar, in Zukunft würden auch die Themen Altenarbeit und gesellschaftlicher Wandel immer mehr an Bedeutung gewinnen. Genau in diese Richtung gehe der Master „Innovationsentwicklung im Social-Profit-Sektor“: Zukünftige Entwicklungen im sozialen Bereich und soziale Innovationen stehen im Mittelpunkt.

Praxis auf der Alm

Lehrgangsleiter Lu Kolbinger studierte Sonderpädagogik im Schwerpunkt Verhaltensauffälligkeiten an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie Psychologie in Regensburg und promovierte in Halle an der Saale. Seine Spezialgebiete sind der Bereich Kinder- und Jugendhilfe, die Erlebnispädagogik und die moderne Bildungsforschung. Während seines Studiums arbeitete er als Senner auf einer Alm bei Ruhpolding, dort entstand auch die Idee zu einer Seminarhütte für erlebnispädagogische Angebote.

Der gebürtige Bayer ist bereits seit mehreren Jahren an der FH Salzburg tätig: „Die Leitung eines Studiengangs hat auch viel mit Sozialer Arbeit gemeinsam“, betont der 49-Jährige. In beiden Bereichen müssten teils schwierige Aufgaben im Team gelöst werden.

Link: Fachhochschule Salzburg

 

 

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