12. Sep 2016   Business Recht Tech

Atomico mag Bitmovin und prominente Rechtsberater

Christopher Müller, Stefan Lederer ©Bitmovin
Christopher Müller, Stefan Lederer ©Bitmovin

Klagenfurt/Palo Alto. Der Atomico-Fonds und weitere internationale Investoren steigen mit 10,3 Mio. Dollar beim Kärntner Start-Up Bitmovin ein. Das ist ein Anbieter von Video-Infrastruktur für das Internet. Rechtlich hatte die eine Seite Cooley und die Wiener Kanzlei Herbst Kinsky zur Seite, die andere setzte auf Orrick und BPV Hügel.

Bitmovin bietet Video-Infrastruktur für das Internet an und absolvierte 2015 das Y Combinator Program im Silicon Valley, heißt es bei den erfreuten Kärntner Gründern: Nun habe das Start-up eine 10,3 Mio. Dollar schwere Series A Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Das Geld werde für die Weiterentwicklung der bestehenden Video Infrastruktur, die unter anderem für Virtual Reality (VR) und 360° Videos eingesetzt wird, sowie den weiteren Ausbau der Büros in Klagenfurt und im Silicon Valley verwendet. Bitmovin setzt auf die Open Source-Technology MPEG-DASH, bei der man Miterfinder ist und die bereits von Web-Schwergewichten wie Youtube und Netflix eingesetzt werde.

„Diese Investitionsrunde wird uns helfen, unsere bestehenden Produkte weiter zu verbessern und Innovationen zu pushen, die wir bereits in der Schublade haben“, so Stefan Lederer, CEO von Bitmovin, “Zudem werden wir das Team in den nächsten 12 Monaten auf 45 Mitarbeiter vergrößern.”

Die Berater

Bitmovin hatte bei der Transaktion Anwaltskanzlei Cooley mit Partner Michael McGrail für die USA, und in Österreich Herbst Kinsky mit Florian Steinhart zur Seite, den Lederer für besonderen Einsatz und Expertise lobt.

Atomico wurde den Angaben zufolge von Orrick in den USA und von BVP Hügel in Österreich vertreten.

Link: Atomico

Link: Bitmovin

Link: BPV Hügel

Link: Cooley

Link: Herbst Kinsky

Link: Orrick

 

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