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Business, Recht

FMA genehmigt weniger, aber größere Prospekte

Wien. Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat im 2. Quartal 2016 insgesamt 14 Kapitalmarktprospekte und 31 Nachträge gebilligt.

Kein Billigungsverfahren wurde eingestellt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren 18 Prospekte und 44 Nachträge gebilligt sowie zwei Billigungsverfahren eingestellt worden. Das Bruttoemissionsvolumen verzinslicher Wertpapiere von in Österreich ansässigen Emittenten blieb mit rund 17 Mrd. Euro in etwa gleich wie im 2. Quartal 2015, so die FMA.

Den Markt überwachen…

Zwischen 1. April und 30. Juni wurden Prospekte von insgesamt 13 Emittenten gebilligt. Dabei zeigt sich folgende Aufteilung auf die verschiedenen Emittentenkategorien: IPO’s, Kapitalerhöhungen, Listingprospekte: 1 (Q2 2015: 3); Wohnbaubanken: 2 (Q2 2015: 1); Basisprospekte: 9 (Q2 2015: 13); Anleihen: 1 (Q2 2015: 0).

… und bestrafen

Auf Grund von Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz verhängte die FMA im 2. Quartal acht Verwaltungsstrafen (Q2 2015: 1), brachte eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ein (Q2 2015: 4) und veröffentlichte eine Sanktion auf ihrer Website.

Im internationalen Kontext zeige sich ein leichter Anstieg der an die FMA notifizierten Prospekte von 139 im 2. Quartal 2015 auf 149 im 2. Quartal 2016. Die Anzahl der an die FMA notifizierten Nachträge verringerte sich von 358 im 2. Quartal 2015 auf 285 im 2. Quartal 2016.

Der Großteil dieser eingehenden Notifikationen wurde der FMA von der in Deutschland zuständigen Behörde sowie der zuständigen Behörde des Großherzogtums Luxemburg übermittelt. Die FMA notifizierte ihrerseits acht Prospekte (Q2 2015: 11) und 21 (Q2 2015: 21) Nachträge an Schwesterbehörden, so die Quartalsmitteilung der Behörde.

Link: FMA

 

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