06. Okt 2016   Recht

Funke verkauft an Mediaworks, Schönherr berät

Budapest. Wirtschaftskanzlei Schönherr hat die Funke Mediengruppe beim Verkauf von Pannon Lapok Társasága an Mediaworks beraten. Auch GSV Legal und DLA Piper waren involviert.

Die Akquisition wurde von der zuständigen ungarischen Medienbehörde sowie der ungarischen Wettbewerbsbehörde genehmigt. Das Closing der Transaktion erfolgte am 30. September 2016. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, heißt es weiter.

Die Unternehmen

Pannon Lapok Társasága ist in vier ungarischen Verwaltungsbezirken mit Regionalzeitungen sowie lokalen digitalen Medienkanälen präsent. Mediaworks ist mit über sechzig Medienmarken eines der größten Medienunternehmen in Ungarn und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von ca. HUF 16 Milliarden (rund 52 Mio. Euro). Das Unternehmen beschäftige rund 650 Mitarbeiter und verfügt über ein Portfolio an Zeitungen wie Nemzeti Sport, Népszabadság, Világgazdaság, regionalen Zeitungen in acht Verwaltungsbezirken, Frauenmagazinen und Fachzeitschriften für Gastronomie sowie digitalen Medienprodukten.

Nach Abschluss der Transaktion liegt der gemeinsame Jahresumsatz von Pannon Lapok Társasága und Mediaworks bei rund HUF 25 Milliarden. Die beiden Unternehmen beschäftigen insgesamt 1150 Mitarbeiter.

Die Teams

Das beratende Schönherr-Team bestand aus Markus Piuk (Partner, Wien, Corporate/M&A), Kinga Hetényi (Managing Partner, Budapest, Corporate/M&A), Manuel Ritt-Huemer (Rechtsanwalt, Wien, Corporate/M&A), Gábor Kordoványi (Rechtsanwalt, Budapest, Corporate/M&A) und Roland Szebenyi (Associate, Budapest, Corporate/M&A). Sie wurden von Christoph Haid (Partner, Wien, EU & Competition) und András Nagy (Associate, Budapest, EU & Competition) zu Fragen des Wettbewerbsrechts unterstützt.

Mediaworks wurde von GSV Legal (Bernd Grama, Georg Zacherl) zu Fragen des österreichischen Rechts sowie von DLA Piper Budapest (András Posztl, István Szatmáry) zu Fragen des ungarischen Rechts beraten.

Link: Schönherr

 

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