01. Dez 2016   Recht

Augenlaser wechseln mit White & Case den Besitzer

Frankfurt. Der weltweit präsente Medizintechnik-Hersteller Schwind wird von Private-Equity-Investor Ardian erworben, White & Case ist behilflich.

Konkret hat White & Case Ardian beim Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der fränkischen Schwind eye-tech-solutions GmbH & Co. KG beraten. Der Erwerb erfolgt durch den Expansion Fund IV von Ardian. Zu den Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Diese stehe zudem noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Kartellbehörden.

Das Unternehmen

Schwind mit Sitz im deutschen Kleinostheim bei Aschaffenburg wurde im Jahr 1958 gegründet. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt ein Produktportfolio zur Behandlung von Fehlsichtigkeit sowie Hornhauterkrankungen und ist laut den Angaben Technologieführer bei Augenlasersystemen.

Die Gründerfamilie halte weiterhin einen signifikanten Anteil, Rolf Schwind verbleibt als CEO im Unternehmen. Mit Unterstützung von Ardian soll künftig Schwinds Position als weltweit führender Anbieter in diesem Segment weiter ausgebaut werden.

Ardian ist ein unabhängiger Private Equity-Investor und verwaltetet mit 430 Mitarbeitern ein Vermögen von rund 60 Mrd. US-Dollar in Europa, Nordamerika und Asien. Derzeit befinden sich 130 Unternehmen im Ardian-Portfolio. Der Expansion Fund IV wurde im Juni 2016 mit einem Volumen von einer Milliarde Euro geschlossen.

Das White & Case-Team stand unter der Federführung von Partner Stefan Koch (Private Equity, Frankfurt).

Link: White & Case

 

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