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Business, Finanz

8% Auslandsanteil bei den österreichischen Unternehmen

Wien. CRIF Österreich hat die Eigentümerverhältnisse der in Österreich tätigen Unternehmen unter die Lupe genommen: 92% befinden sich in österreichischem Besitz, während knapp 8% ausschließlich ausländische Eigentümer haben – vornehmlich aus Deutschland, der Schweiz oder Großbritannien. Dabei dominiert eine einzige Branche.

Die Untersuchung

Im Rahmen der Erhebung hat CRIF laut eigenen Angaben alle in Österreich tätigen und im Firmenbuch eingetragenen Unternehmen analysiert. Von den rund 238.000 registrierten Unternehmen weisen ca. 227.000 Unternehmen einen Eigentümer aus ausschließlich einem Land auf. Von diesen haben 92,06 % einen österreichischen Eigentümer. 7,94% befinden sich in ausländischem Besitz und erwirtschaften rund 33% des gesamten Umsatzes aller hierzulande tätigen Firmen.

„Österreichs Unternehmen befinden sich klar in heimischer Hand. Entgegen aller Befürchtungen ausländische Investoren könnten sich in einer globalisierten Wirtschaft einen beträchtlichen Teil der heimischen Unternehmen einverleiben, findet kein Ausverkauf Österreichs statt“, so Boris Recsey, Geschäftsführer von CRIF Österreich.

Die Mehrheit (98,1%) der Unternehmen, die ausschließlich in österreichischem Eigentum stehen, sind kleine und mittlere Unternehmen, oft auch Familienbetriebe. „Bei solchen Unternehmen ist die Bereitschaft für einen Verkauf an einen ausländischen Investor eher gering. Umgekehrt sind KMU und familiengeführte Unternehmen aufgrund ihrer kleinteiligen Struktur für eine Übernahme durch einen internationalen Konzern auch weniger attraktiv als große Betriebe“, erklärt Recsey.

Unter den Unternehmen mit ausschließlich ausländischen Eigentümern führt Deutschland mit 32,63% (5.887) das Ranking an, gefolgt von der Schweiz mit 9,37% (1.691) und Großbritannien mit 8,01% (1.446).

Wirft man einen Blick auf die österreichischen Bundesländer, so zeigt sich, dass hier vor allem Unternehmer aus den angrenzenden Nachbarländern mit Firmen in Österreich aktiv sind:

  • Während in Wien rund 24% (1.880) der Unternehmen, die in ausländischen Besitz stehen, Deutschland zuzuordnen sind,
  • befinden sich 41% (175) der burgenländischen Unternehmen mit ausländischem Eigentümer in ungarischem Besitz.
  • In Kärnten ist der Eigentümer bei 33% (353) der Unternehmen italienischer Herkunft.
  • In Vorarlberg haben bei 33% (290) der Unternehmen mit ausländischem Eigentümer Schweizer das Sagen.

Die meisten ausländischen Eigentümer im Handel

Bei den Branchen, in denen die Firmen mit ausschließlich ausländischen Eigentümern aktiv sind, führen Unternehmen aus dem Handel (5.024), der Dienstleistungsbranche (2.838) sowie der Produktion (1.024).

„Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass Europa immer vernetzter wird und damit grenzüberschreitende Handelsströme zunehmen. Wir wissen von unseren Kunden, dass es aufgrund der erschwerten Informationsbeschaffung bei Auslandsgeschäften zu einem erhöhten Risiko kommt“, so Recsey. CRIF selbst führt dabei die Lösung für internationale Auskünfte „SkyMinder“ ins Treffen.

Link: CRIF

 

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