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Business

Zuerst kauften Österreicher Waffen, jetzt zittern sie darum

Wien. Laut einer Branchenradar-Untersuchung kam es heuer zuerst zu einem Boom bei Waffenkäufen – und jetzt einem bei Waffenschränken.

Die rasch steigende Anzahl an Waffenbesitzern treibt in Österreich auch das Geschäft mit Waffenschränken. Im Jahr 2016 wächst die Nachfrage voraussichtlich um nahezu fünfzehn Prozent, zeige die Studie „Tresore in Österreich 2016“ (Waffenschränke werden hier als Untergattung von Tresoren behandelt, Anm.).

Sicher verwahren ist Pflicht

Während insgesamt die Nachfrage nach Tresoren nur wenig gestiegen ist – der Jahresabsatz von Wertschutzschränken, Wand- und Möbeltresoren stagniert in Österreich laut den Angaben seit Jahren bei rund 6.800 Stück, auch 2016 gab es nur ein Plus von 1,6 Prozent – entwickle sich der Markt für Waffenschränke deutlich dynamischer. Angeschoben von der rasch steigenden Anzahl an Besitzern von Waffenbesitzkarten erhöhte sich der Absatz auch heuer robust um nahezu fünfzehn Prozent geg. dem Vorjahr, nach 10,4 Prozent 2015. Insgesamt werden im heurigen Jahr vermutlich mehr als 1.300 Waffenschränke verkauft.

Zudem steigen in allen Produktkategorien die Preise, im Durchschnitt um rund drei Prozent. Daher wachse der Markt erlösseitig zu Herstellerpreisen um mehr als fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 9,9 Millionen Euro, so die Marktforscher von Kreutzer Fischer & Partner, die die „Branchenradar“-Studie erstellt haben.

Link: Branchenradar

 

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