Recht

Schönherr berät Haniel bei Hygiene-Megadeal mit Rentokill

Florian Kusznier ©Schönherr

Wien. Wirtschaftskanzlei Schönherr hat gemeinsam mit der deutschen Sozietät Glade Michel Wirtz die Franz Haniel & Cie. GmbH in Österreich, Tschechien, Polen und der Slowakei bei der Gründung eines Joint Ventures mit Rentokil Initial beraten. Rentokill erhält 520 Millionen Euro.

Ziel des Gemeinschaftsunternehmens sei die Schaffung eines führenden Anbieters für Textil- und Hygieneservices in Europa. Dazu werden die Rentokil Initial Geschäftsbereiche in die CWS-boco, einem Unternehmen von Haniel, eingebracht. Eine Grundsatzvereinbarung wurde am 15. Dezember 2016 unterzeichnet.

Nach der Übernahme des kontinentaleuropäischen Geschäfts von Rentokil Initial in den Bereichen Berufskleidung, Reinraum- und Hygieneservices wird Haniel rund 82%, Rentokil Initial rund 18% der Anteile am Gemeinschaftsunternehmen halten.

Rentokil Initial erhält für die Einbringung seiner Geschäftsbereiche rund 520 Mio. Euro. Das Joint Venture stehe noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden. Das Closing wird für Mitte 2017 erwartet.

Das Team

Das Schönherr-Team stand unter der Federführung von Florian Kusznier (Partner, Wien, Corporate/M&A). Er wurde von Julia Wasserburger (Rechtsanwaltsanwärterin, Wien, Corporate/M&A), Teresa Waidmann (Rechtsanwaltsanwärterin, Wien, Labour & Employment), Vladimir Cizek (Partner, Prag, Corporate/M&A), Natalia Rosova (Rechtsanwältin, Prag, Corporate/M&A); Rudolf Bicek (Rechtsanwaltsanwärter, Prag, Corporate/M&A), Pawel Halwa (Partner, Warschau, Corporate/M&A), Wojciech Czyzewski (Rechtsanwalt, Warschau, Corporate/M&A), Sona Hekelova (Partner, Bratislava, Corporate/M&A) und Peter Devinsky (Rechtsanwalt, Bratislava, Corporate/M&A) unterstützt.

Link: Glade Michel Wirtz

Link: Schönherr

 

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