08. Feb 2017   Bildung & Uni Recht

Buch: Anwaltswahl der Rechtsschutzversicherten

©Verlag Österreich

Wien. Wie steht es mit dem Recht auf einen „Vertrauensanwalt“ in der Rechtsschutzversicherung? Wann entscheidet der Versicherte, wann der Versicherer? Ein neues Buch will darauf Antwort geben. 

Wie akquiriert ein Rechtsanwalt rechtsschutzversicherte Mandate – wird er vom Versicherungsnehmer ausgewählt oder kürt ihn der Versicherer? Diese Frage begleitet die Rechtsschutzversicherung nicht nur schon seit ihren Anfängen, sie ist vielmehr gerade heute aktuell, heißt es beim Verlag Österreich: Der Normgeber regle das heiß diskutierte Problem dahingehend, dass er dem Versicherungsnehmer für gewisse Fälle zwingend die Möglichkeit einräumt, seinen Rechtsanwalt selbst auszuwählen („freie Anwaltswahl“).

Buch und Autor

Welche gesetzgeberische Wertung dieser Regelung zugrunde liegt, beschreibt das Buch von Maximilian Brunner, Universitätsassistent am Institut für Rechtswissenschaften (Lehrstuhl für Privatrecht) der Uni Klagenfurt.

Dabei werde besonderes Augenmerk auch auf die europarechtliche Herkunft der zwingenden freien Anwaltswahl gelegt. Im Anschluss an diese Herausarbeitung der Grundlagen werden konkrete, praktische Fragestellungen, die die Regelung der freien Anwaltswahl aktuell aufwirft, untersucht und beantwortet, so der Verlag.

Link: Verlag Österreich

 

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