ING-DiBa baut weiter auf Digitalisierung

Luc Truy­ens © ING DiBa

Wien. Die Direkt­bank will am öster­rei­chi­schen Markt weiter umrüh­ren: Das digi­ta­le Giro­kon­to brach­te der ING-DiBa Aus­tria ein Plus bei Pri­vat­kun­den.

Ein Giro­kon­to, das als „voll­kom­men digi­tal“ bezeich­net wird, ist eines der wich­tigs­ten Argu­men­te der ING-DiBa in Öster­reich – und offen­bar hat sich die­ses Pro­dukt bewährt. Der Jah­res­rück­bli­ck des Unter­neh­mens auf 2016 sieht zumin­dest posi­tiv aus: Die Ein­füh­rung des Giro­kon­tos und der Aus­bau der Akti­vi­tä­ten als Uni­ver­sal­bank hät­ten ein Plus bei den Pri­vat­kun­den gebracht, heißt es. Erst­mals sei eine Kon­to­er­öff­nung „ohne Medi­en­bruch“ mög­li­ch. Das Unter­neh­men ent­wick­le sich weiter zu einer „Digi­tal­bank“.

Bei dem im Früh­jahr für Bestands­kun­den sowie im Som­mer 2016 für Neu­kun­den ein­ge­führ­ten Giro­kon­to gibt es eine kos­ten­lo­se Vari­an­te – die­se setzt regel­mä­ßi­gen Gehalts- bzw. Pen­si­ons­ein­gang vor­aus. 4,20 Euro kos­tet das Giro­kon­to ohne regel­mä­ßi­ge Ein­gän­ge. „Wir wer­den das Erfolgs­mo­dell der ING-DiBa in Deutsch­land am öster­rei­chi­schen Markt fort­set­zen“, sagt Luc Truy­ens, CEO der ING-DiBa Aus­tria. 2016 habe sein Unter­neh­men wesent­li­che Schrit­te gesetzt, um sich als Uni­ver­sal­bank zu eta­blie­ren.

Wei­te­re Eck­da­ten der ING-DiBa zum Vor­jahr

  • Das Unter­neh­men betreu­te zum Ulti­mo 2016 ins­ge­samt 527.000 Kun­den in Öster­reich (2015: 525.000 Kun­den).
  • Das Geschäfts­vo­lu­men belief sich auf 8,5 Mil­li­ar­den Euro (2015: 7,9 Mil­li­ar­den).
  • Die Mit­ar­bei­ter­zahl stieg auf 220 (zuvor: 180).
  • Der mobi­le Kanal der Bank wird von fast jedem zwei­ten Pri­vat­kun­den genutzt.
  • 66 Pro­zent der Kun­den nut­zen die Banking-App mit ihren Fea­tures wie Log­in über Fin­ger­print, Smart­code und Konto-Check.

Mehr Fir­men­kun­den

Inzwi­schen habe die Digi­ta­li­sie­rung auch den Fir­men­kun­den­be­reich erfasst, heißt es bei ING-DiBa. „Der Veränderungs- und Ent­wick­lungs­druck ist bei unse­ren Fir­men­kun­den deut­li­ch zu mer­ken. Wir unter­stüt­zen sie dabei, auch beim Finanz­ma­nage­ment mit­hal­ten zu kön­nen“, sagt Luc Truy­ens. Als Bei­spiel nennt er die Han­dels­fi­nan­zie­rung, bei der sich viel ver­ein­fa­chen las­se.

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(rp)