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Finanz

Positive Aussichten für die Weltwirtschaft, aber nicht für den Euro

Ausblick. Das deutsche Investmenthaus FERI glaubt an eine positive Entwicklung der Weltwirtschaft im heurigen Jahr, vor allem die USA sind dafür entscheidend.

Die Weltwirtschaft breche 2017 aus der lang anhaltenden Wachstumsschwäche aus, glaubt Axel Angermann, Chef-Volkswirt von FERI. Wegen der robusten Konjunktur und den Aussichten auf massive Steuersenkungen seien die USA dafür maßgeblich. Dazu kommen höhere Ausgaben für die Infrastruktur. Ein Fragezeichen bleibt wenig überraschend aber die Person des neuen US-Präsidenten: Der zunehmende Protektionismus könnte sich negativ auswirken. Die deutlichen Zinserhöhungen der Fed als Reaktion auf steigende Inflationsraten könnten sich in weiterer Folge ab 2019 in Form eines konjunkturellen Abschwungs bemerkbar machen, heißt es in der Prognose von FERI.

Gefahren für den Euro

Und wie geht es mit dem Euro weiter? Als größtes Risiko wird vom Bad Homburger Investmenthaus derzeit Italien eingestuft, die Italiener könnten sich im Falle eines Referendums für einen Ausstieg aus dem Euro aussprechen. Insgesamt bleibe die Politik ein entscheidender Indikator für die weltweiten Märkte. Der Druck der Wähler könnte nicht nur in Europa zu einem Politikwechsel in Richtung stärkerer Verschuldung, steigenden Staatsausgaben und mehr Inflation führen, so FERI.

Link: FERI

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