30. Mrz 2017   Business Recht

Event zum Vergaberecht in der Ukraine mit Schnitzer

Wien/Kiew. Die österreichische Botschaft in Kiew hat gemeinsam mit Schnitzer Law die Entwicklungen im ukrainischen Vergaberecht aus Sicht ausländischer Unternehmen thematisiert.

Mit dem Beitritt der Ukraine zum Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen der Welthandelsorganisation 2016 öffnen sich für ausländische Firmen in der Ukraine, aber auch für ukrainische Firmen im Ausland zahlreiche neue Möglichkeiten, um an öffentlichen Vergabeverfahren teilzunehmen, so die Kanzlei: Als Moderator und Referent der Veranstaltung am 20 März 2017 in Kiew beleuchtete Anwalt Johannes S. Schnitzer die Auswirkungen für multinationale Unternehmen bei der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen in der Ukraine.

Neben Rechtsschutzmöglichkeiten wurden vor allem auch die Herausforderungen an die unternehmensinterne Compliance und praktische Strategien zur Risikominimierung für Geschäftsführer diskutiert, welche für in der Ukraine tätige Unternehmen immer wichtiger werden.

Die Perspektiven

Olexandr Starodubtsev, Leiter der Abteilung Vergaberecht im Ukrainischen Wirtschaftsministerium stellte die praktischen Auswirkungen der elektronischen Vergabeplattform „Prozorro“ vor.

„Wie die große Anzahl der Teilnehmer beweist, haben wir mit dieser Veranstaltung auf ein Thema gesetzt, welches nicht nur für österreichische Unternehmen brandaktuell ist“, so Botschafterin Hermine Poppeller.

Neben Möglichkeiten zur rechtlichen Durchsetzung der Marktzugangsrechte ausländischer Unternehmen in der Ukraine standen auch praktische Tipps für eine Vergabe-Compliance im Fokus, damit Unternehmen ihre Erfolgsaussichten bei öffentlichen Ausschreibungen maximieren und Haftungsrisiken minimieren, so Schnitzer.

Link: Schnitzer Law

Link: Österreichische Botschaft Kiew

 

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