Erbrechtsratgeber klärt über Erben und Vererben auf

Wien. Die „Initia­ti­ve für das gute Tes­ta­ment“ Vergissmeinnicht.at hat mit den Nota­ren einen kos­ten­lo­sen Erbrechts­rat­ge­ber her­aus­ge­bracht.

Zwar bestehe unter den Öster­rei­che­rin­nen und Öster­rei­chern viel­fach der Wunsch, selbst zu bestim­men, was mit dem eige­nen Ver­mö­gen nach dem Able­ben geschieht, trotz­dem ist der Wis­sens­stand der Bevöl­ke­rung zum The­ma Erben und Tes­ta­ment sehr gering, so Gün­ther Lut­schin­ger, Geschäfts­füh­rer des Fund­rai­sing Ver­bands Aus­tria.

Vergissmeinnicht.at – die Initia­ti­ve für das gute Tes­ta­ment – prä­sen­tie­re nun den neu­en kos­ten­frei­en Erbrechts­rat­ge­ber „Von mir bleibt nur Gutes“. Inter­es­sier­te erfah­ren dar­in, was sie beim Ver­er­ben beach­ten müs­sen – ins­be­son­de­re mit den seit Jah­res­be­ginn in Kraft getre­te­nen Neue­run­gen – und wie sie gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen im Tes­ta­ment beden­ken kön­nen.

  • Laut der Stu­die „Erben in Öster­reich – pri­vat und geschäft­li­ch“ der Rechts­an­walts­kam­mer Nie­der­ös­ter­reich haben sich 47% der Öster­rei­cher über das The­ma Erben noch über­haupt kei­ne Gedan­ken gemacht.
  • Nur 13% der über 18-jährigen haben defi­ni­tiv ein Tes­ta­ment ver­fasst.
  • Wie wich­tig ein Tes­ta­ment aller­dings ist, zei­ge die Tat­sa­che, dass zwi­schen 2012 und 2015 mehr als 12 Mio. Euro an den Staat fie­len, weil kein Tes­ta­ment und kei­ne gesetz­li­chen Erben gege­ben waren.
  • 30% der Bevöl­ke­rung wis­sen etwa nicht, dass auch Schul­den ver­erbt wer­den kön­nen oder wer erbt, wenn kein Tes­ta­ment vor­han­den ist.
  • Eben­falls sehr gering ist der Kennt­nis­stand über die heu­er in Kraft getre­te­nen gesetz­li­chen Ände­run­gen.

Der Testamentsratgeber

Mit dem jetzt ver­füg­ba­ren Tes­ta­ments­rat­ge­ber bie­te Vergissmeinnicht.at gemein­sam mit der Öster­rei­chi­schen Nota­ri­ats­kam­mer ein Ser­vice­in­stru­ment, um den Wis­sens­stand zum The­ma Erben zu ver­bes­sern.

Behan­delt wer­den die gesetz­li­che Erb­fol­ge und das Pflicht­teils­recht eben­so wie die zen­tra­len Ände­run­gen im Erbrecht. Die ab 1. Jän­ner gel­ten­den Neu­re­ge­lun­gen brin­gen unter ande­rem eine Berück­sich­ti­gung von Pfle­ge­leis­tun­gen durch nahe Ange­hö­ri­ge, ein außer­or­dent­li­ches Erbrecht für Lebens­ge­fähr­ten oder neue Form­vor­schrif­ten für fremd­hän­di­ge Tes­ta­men­te.

Dar­über hin­aus zei­ge der neue Rat­ge­ber „Von mir bleibt nur Gutes“, wie man eine gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on im Tes­ta­ment berück­sich­ti­gen kann und was dabei zu beach­ten ist.

Link: www.vergissmeinnicht.at

Kommentieren: