05. Mai 2017   Steuer

Neues bei Absetzbarkeit von Due Diligence-Kosten, so KPMG

Wien. In Österreich werden künftig höhere Anforderungen für die steuerliche Abzugsfähigkeit von Due Diligence-Kosten gestellt, so KPMG.

Due Diligence Kosten sind typische Aufwendungen im Vorfeld von M&A-Transaktionen: Sie sind also entsprechend häufig – und es stelle sich regelmäßig die steuerliche Frage, ob aktivierungspflichtige Anschaffungsnebenkosten oder sofort abzugsfähige Betriebsausgaben vorliegen.

Die neue Lage

Der Verwaltungsgerichtshof setze nun einen potenziell scharfen und weitreichenden Schlusspunkt, so die KPMG in einer aktuellen Klienteninformation: Demnach sind die Due Diligence-Kosten generell wohl als Anschaffungsnebenkosten zu betrachten, wenn die Entscheidung für die Anschaffung bereits getroffen wurde.

Link: KPMG

 

    Weitere Meldungen:

  1. Steuertipps gegen Teuerung und Gehaltsspirale von TPA
  2. SteuerExpress: Selbsterhaltungsfähigkeit unter der Lupe, Schweizer Steuern für Richter und mehr
  3. SteuerExpress: Herausgeschälte Überstundenzuschläge, freihändige Grundstücksverwerter und mehr
  4. SteuerExpress: Der Verkauf des Hauptwohnsitzes, neue Entscheidungen zu Abgaben und mehr