24. Mai 2017   Bildung & Uni Business Tech

Ein neuer MBA speziell für künftige Start-up-Gründer

Wien. Dass man Unternehmertum lernen kann ist der Grundgedanke der Wiener Modul University hinter ihrem neuen MBA.

Man reagiere auf die hohe Nachfrage und Entwicklung zahlreicher (internationaler) Start-Up-Ansiedlungen in Wien und bietet ab Herbst 2017 als Teil des berufsbegleitenden MBA Studiums einen „Major in Entrepreneurship, Innovation and Leadership“ an.

Eine lebendige Start-up-Szene

Der MBA soll künftigen Unternehmern eine praxisbezogene und international ausgerichtete Ausbildung bieten, so die Uni: Man will konkret bei der Identifizierung neuer Marktrends und Geschäftsideen sowie bei der Umsetzung und Finanzierung neuer Geschäftsmodelle unterstützen.

Der neue MBA Major wurde von Professor Dimitris Christopoulos, Studiengangsleiter des MBA Programmes an der Modul University Vienna und Research Professor der Edinburgh Business School, entwickelt. Zu den Schwerpunkten gehört laut den Angaben Executive Leadership, strategisches Management und Projektfinanzierung.

Die Statements

Christopoulos: „Wir wollen Studierende auf ihrem Weg bestmöglich begleiten. Ein Faktor dabei sind etwa aktuelle Trends. Die Wirtschaft ist abhängig von mehreren Faktoren, die voneinander abhängen und die immer wieder neu definiert werden müssen. Dazu gehören Themen wie unternehmerische Kultur, staatliche Unterstützungsangebote und Regulierung, die Bildungsinfrastruktur, der globale Wettbewerb, die Innovationsbildung und die Verfügbarkeit von Kapital – alles zentrale Überlegungen in unserem Bildungsprogramm.“

Als erster Gedankenaustausch fand am 18. Mai 2017 dazu eine Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Wiener Coworking-Space „L’Office“ (Schottenfeldgasse 85) unter dem Motto „You can’t teach that!“ statt. Andeas Mahringer, CEO und Co-founder des Musik-Start-Up Record Bird: „Ich glaube an kein Erfolgsrezept. Harte Arbeit, ein sich ergänzendes und verlässliches Team, das richtige Timing, die nötige Unterstützung durch Dritte und ein Quäntchen Glück sind aber bestimmt hilfreich. In meinem Studium der Internationalen Wirtschaftswissenschaften habe ich zwar gelernt, wie ich mit Bonds, Futures und Swaps handle. Was ich benötige um bis dahin zu kommen, nämlich ein erstes Angel Investment, eine VC Finanzierung etc., fehlte leider im Curriculum. Ich denke in diesem anwenderbezogenen Studium ist noch viel Luft nach oben. Die Idee, einen Ausbildungsschwerpunkt mit praktischen Tools anzubieten, finde ich daher sehr gut.“

Link: Modul University

 

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