21. Jun 2017   Bildung & Uni Recht

Dissertations-Stipendium: Raumplanung und Energie

Daniel Heitzmann ©Barbara Majcan

Graz. Daniel Heitzmann ist Gewinner des Dissertations-Stipendiums 2017. Er kommt von der Uni Graz und beschäftigt sich mit Raumplanung als Instrument zur Entwicklung der Energieinfrastruktur.

Das mit 2.000 Euro dotierte Dissertations-Stipendium für besondere wissenschaftliche Leistungen aus dem Bereich des Umwelt- und Technikrechts wird von Niederhuber & Partner Rechtsanwälte in Kooperation mit dem Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien vergeben, und zwar heuer zum zweiten Mal.

Auszeichnung und Jury

Bis zum 28. Februar 2017 hatten DissertantInnen im Umwelt- und Technikrecht aus Österreich Zeit sich zu bewerben. Über die Vergabe des Stipendiums entschied laut den Angaben eine Kommission, bestehend aus Univ.Prof. M.Sc.(LSE) Dr. Iris Eisenberger (Universität für Bodenkultur), Assoz. Prof. Dr. Daniel Ennöckl, LL.M. (Universität Wien) und Priv. Doz. Dr. Wolfgang Wessely, LL.M. (LVwG NÖ).

Gewinner Mag. Daniel Heitzmann wurde 1989 in Kärnten geboren; seit 2009 lebt und studiert er in Graz. Er ist Mitglied des Spezialforschungsfelds „Umwelt- und Energierecht“ und ist als Projektassistent (Projekt „Interfakultäre Doktoratsschule zum Öffentlichen Wirtschaftsrecht“) am Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz (Lehrstuhl Univ.-Prof. Dr. Stefan Storr) tätig.

Seit rund zwei Jahren beschäftige er sich eingehend mit der Thematik seiner Projektarbeit „Raumplanung und Energie – Planungsrechtliche Möglichkeiten zur Entwicklung der Energieinfrastruktur“.

Der Inhalt

Die derzeitige räumliche Planung von Energieinfrastrukturen steckt noch in den Kinderschuhen, heißt es: „Planungskompetenzen werden kaum ausgeschöpft, die getätigten Planungen sind inhomogen und fallen zum Teil aus dem übergeordneten Rechtsrahmen.“, so Gewinner Heitzmann zur derzeitigen rechtlichen Situation.

Heitzmanns Arbeit möchte dieses noch wenig erforschte Rechtsgebiet erstmals weitgehend ausleuchten. Dabei soll der Rahmen aufgezeigt werden, in welchem sich Energieraumplanungen zu bewegen haben. Im Rahmen der bestehenden Verfassungs- und Gesetzeslage werden Möglichkeiten gesucht, wie die diesbezügliche Planungstätigkeit der zuständigen Gebietskörperschaften intensiviert werden kann.

Im Herbst 2017 wird für das kommende Jahr erneut ein Dissertations-Stipendium ausgeschrieben, so die Kanzlei.

Link: Niederhuber & Partner

Link: Uni Wien (Staats- und Verwaltungsrecht)

 

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