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Generali raucht die Friedenspfeife mit dem VKI

Wien. Generali Österreich hat eine Einigung für hunderte „MAXX-Invest-Fälle“ mit den Verbraucherschützern vom VKI erzielt. Der Vergleich kostet über 6 Millionen Euro.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat in einer Sammelaktion im Auftrag des Sozialministeriums zahlreiche Konsumenten vertreten, die eine fondsgebundene Lebensversicherung mit der Bezeichnung „MAXX Invest“ (bzw. „DWS Flex Pension“) der Generali Versicherung AG abgeschlossen hatten.

Der VKI ist der Meinung, dass den Versicherungsnehmern schadenersatz- bzw. bereicherungsrechtliche Ansprüche gegenüber der Versicherung zustehen. Die Generali ist der Ansicht, dass diese Ansprüche unbegründet sind, werden in einer Aussendung beide Standpunkte wiedergegeben.

Und das Ergebnis lautet…

Nach mehreren Verhandlungen sei es nun gelungen, für die vom VKI gesammelten und von der Generali qualifizierten Fälle einen Vergleich zu vereinbaren. Die Generali werde dafür insgesamt rund 6,1 Millionen Euro aufwenden.

Seitens des VKI wird  die Einigung begrüßt. „Mit dieser Lösung sind wir sehr zufrieden, weil sie rasch ist und wir für zahlreiche Verbraucher einen Mehrerlös erreichen konnten“ so Ulrike Wolf, Leiterin Abteilung Sammelaktion, Bereich Recht.

„Wir haben uns intensiv um eine Lösung für unsere Kunden bemüht“, sieht auch Wolfgang Ortner, Leiter der Abteilung Lebensversicherung der Generali, die Einigung positiv. „Für die betroffenen Versicherungsnehmer ist dieser Vergleich ein vernünftiger Weg, der ihnen jahrelange ungewisse gerichtliche Auseinandersetzungen erspart.“

Link: Generali

Link: VKI

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