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Recht

DLA Piper informiert Klienten über Cyber-Angriff (Update)

London. Eine neue Welle von Cyberangriffen geht um die Welt, betroffen sind große Unternehmen wie Lebensmittelriese Mondelez, der russische Ölgigant Rosneft oder die dänische Reederei Maersk. Auch Wirtschaftskanzlei DLA Piper informiert aktuell auf ihrer Website. Update: Frühwarnsystem schlug an; Klientendaten nicht betroffen.

Hinter dem mittlerweile beinahe globalen Problem scheint ein Verschlüsselungstrojaner namens Petya.A (für Variante „A“) zu stecken, so Sicherheitsforscher.

DLA Piper mit Notfall-Telefonnummern

„We are currently dealing with a serious global cyber incident“, heißt es jetzt auch bei Wirtschaftskanzlei DLA Piper: Als vorbeugende Maßnahme wurden demnach etliche Systeme offline genommen.

Zwar funktioniert die Website, über E-Mail oder Telefon scheint eine Erreichbarkeit derzeit aber nicht gegeben. Klienten können die Kanzlei laut den Angaben über die britische Notfall-Tel. +44 8700 111 111 oder +44 208 476 861 erreichen, so DLA Piper.

Update: Inzwischen gibt es nähere Informationen von DLA Piper zu dem Vorfall. Demnach erkannte „unser Frühwarnsystem am 27. Juni verdächtige Aktivität im Netzwerk, die nach aktuellem Stand unserer bisherigen Untersuchungen offenbar in Zusammenhang mit dem weltweiten Cyber-Angriff >Petya< steht. Unser IT-Team machte sich schnell an die Arbeit, um die Verbreitung der verdächtigen Malware zu verhindern und unsere Systeme zu schützen.“

Die Untersuchungen und Behebungsbemühungen begannen sofort in enger Zusammenarbeit mit führenden kriminaltechnischen Sachverständigen und allen betroffenen Behörden, einschließlich des FBI und der UK National Crime Agency.

Wie DLA Piper jetzt weiter auf der eigenen Website festhält, gibt es keine Hinweise darauf, dass Klientendaten betroffen sind. Man sei bemüht, die Systeme rasch und sicher wieder online zu bringen und dabei weiterhin für die Klienten zur Verfügung zu stehen.

Link: DLA Piper

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