09. Aug 2017   Finanz

Neue Direktbank Dadat will mit 1-Click-Trading punkten

Salzburg. Der Online-Handel mit Wertpapieren wird einfacher, verspricht die von Direktbank-Veteran Ernst Huber kommandierte Dadat: “1-Click-Trading” soll alles von den Auftragsdaten bis zum Risikohinweis in eine einzige Bildschirmseite packen.

Ende März 2017 ging die zur Grawe-Gruppe gehörende neue österreichische Direktbank an den Start. Laut Huber liegt die aktuelle Kundenzahl inzwischen deutlich im vierstelligen Bereich; täglich kommen laut den Angaben bis zu 30 neue Giro-Kunden, Sparer, Anleger und Trader dazu.

Nun soll “1-Click-Trading” das Wachstum duch Einfachheit ankurbeln, was gerade im Wertpapiergeschäft bekanntermaßen nicht einfach ist – allein Compliance-Vorschriften und Anlegerschutz füllen viele Bände in den Rechtsabteilungen der Geldhäuser.

Per „1-Click-Trading“ haben Anleger nach Eingabe des gewünschten Wertpapiers eine vorausgefüllte Handelsmaske zur Verfügung, die nach Belieben jederzeit an das Anlageverhalten angepasst werden könne: In den Voreinstellungen werden individuelle Parameter wie Kaufpreis oder Stückzahl als Vorlage gespeichert.

Vorausgefüllt statt mehrteilig

„Alle notwendigen Informationen finden sich direkt in der Ordermaske“, so Huber. Wertpapieranleger lockt Dadat so wie bisher schon außerdem mit Startguthaben: Anleger, die ein neues Depot eröffnen, erhalten einen Startbonus von 50 Euro, vorausgesetzt der Depotwert betrage mindestens 5.000 Euro oder der Kunde führt mindestens  fünf Kauf-/Verkaufstransaktionen innerhalb von drei Monaten ab Depoteröffnung durch. Auch andere Banken setzen auf solche Aktionen, die Kunden haben also durchaus die Qual der Wahl.

Bei Dadat gilt weiters für die ersten sechs Monate nach Depoteröffnung: Keine Gebühren für Orders im außerbörslichen Handel mit Bank-Partnern bis zu einer Höhe von 50.000 Euro und für sonstige börsliche oder außerbörsliche Käufe/Verkäufe eine Gebühr von 3,95 Euro pro Transaktion bis zu einem Volumen von 25.000 Euro pro Order zuzüglich der Fremdspesen. Zusätzlich will die Dadat Bank keine Depotgebühren bis Ende 2018 verrechnen.

Link: Dadat

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