01. Sep 2017   Bildung & Uni Business Recht

Buch: Mr. und Mrs. Right für den Bank-Aufsichtsrat

©Verlag Österreich

Wien. Das Buch „Fit & Proper für Aufsichtsräte“ will bei der Suche nach geeigneten Aufsichtsräten für Banken helfen: Nicht einfach in Zeiten von Compliance & Co. 

Die Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied in einem Kreditinstitut wird zunehmend inhaltlich anspruchsvoller und zeitlich intensiver, heißt es beim Verlag Österreich: Von einem Aufsichtsratsmitglied werden nicht nur die Beherrschung vielfältiger betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge, sondern auch fundiertes rechtliches Grundwissen sowie bankspezifische Spezialkenntnisse gefordert.

Und natürlich geistern Schlagworte wie „Compliance“ und „Haftung“ in den Chefetagen der Kreditinstitute ständig herum.

Ein Handbuch für allzeit bereite Wächter

Das Buch soll laut Verlag eine umfassende Darstellung der Qualifikations- und Eignungsvoraussetzungen von Aufsichtsratsmitgliedern in Kreditinstituten („Fit & Proper“) bieten und dabei auch die gesellschaftsrechtlichen Voraussetzungen von Aktiengesellschaften und Genossenschaften (Raiffeisen, Volksbanken) berücksichtigen.

Neben der historischen Entwicklung gehe man auch auf die wesentlichen Rechtsgrundlagen und Rahmenbedingungen ein.

Herzstück des Buches sei die anschauliche Erläuterung der für Aufsichtsratsmitglieder von Kreditinstituten geltenden Anforderungen an die Qualifikation und Eignung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Rollen im Aufsichtsrat und in den einzelnen Ausschüssen. Ebenfalls behandelt werden:

  • kreditinstitutsinterne Eignungsprüfungen,
  • aufsichtsrechtliche Melde- und Anzeigeverpflichtungen
  • Offenlegungsvorschriften
  • Eignungsprüfung durch die Finanzmarktaufsicht (FMA)
  • Sanktionsmöglichkeiten der FMA

Abschließend gebe das Buch einen Ausblick über zukünftige Entwicklungen, insbesondere hinsichtlich neuer regulatorischer Anforderungen und berücksichtige dabei die Konsultationspapiere der European Banking Authority zu Fit & Proper sowie zur internen Governance.

Damit bleibt nur eine Frage: Was tun, wenn Meister (oder Meisterin) Proper nach der Lektüre von all dem nicht mehr willens ist?

Die Autorin

Autorin Mag. Karin Mayer-Horvath, LL.B ist Bereichsleiterin des Operating Office einer Nachfolgebank der Kommunalkredit und hat langjährige Praxis und Erfahrung hinsichtlich Organ- und Aufsichtsrecht aufzweisen; mit besonderem Schwerpunkt auf die Qualifikations- und Eignungsvoraussetzungen von Aufsichtsratsmitgliedern in Kreditinstituten, so der Verlag.

Link: Verlag Österreich

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