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Freshfields berät die Xing AG bei der SE-Umwandlung

Karin Buzanich-Sommeregger ©Stefan Gergely

Hamburg / Wien. Freshfields Bruckhaus Deringer hat die börsenotierte Xing AG, Betreiber des gleichnamigen Social Networks, bei der Umwandlung in eine Europäische Gesellschaft beraten.

Das Geschäft des Unternehmens mit Hauptsitz in Hamburg werde künftig in der Rechtsform der Europäischen Gesellschaft oder SE (Societas Europaea) betrieben.

Die Umwandlung wurde bereits am 16. Mai 2017 auf der Hauptversammlung beschlossen und ist seit dem 15. September 2017 offiziell formell vollzogen.

Das Unternehmen

Xing ist der börsennotierte Betreiber des Sozialen Netzwerks Xing, in welchem Mitglieder vor allem berufliche Kontakte pflegen und ausbauen können. Außerdem biete Xing den mehr als zwölf Millionen Mitgliedern die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen zu informieren und auszutauschen und unterstützt sie bei der Jobsuche.

Xing wurde 2003 gegründet und ist seit 2006 börsennotiert (seit 2011 im TecDAX) gelistet. Mit der SE-Umwandlung möchte Xing insbesondere seine europäische Unternehmensidentität mit der Rechtsform der Europäischen Gesellschaft verknüpfen, heißt es weiter: Xing ist mit seinen Angestellten, die aus mehr als 40 Nationen stammen, an den Standorten Hamburg, Barcelona, Zürich, München und Wien tätig.

Die gesellschaftsrechtliche Beratung umfasste auch die Diskussion von Corporate Governance-Modellen, so Freshfields. Die arbeitsrechtliche Beratung umfasste die internationale Koordination der Bildung des sogenannten Besonderen Verhandlungsgremiums, das elf Arbeitnehmervertreter aus drei europäischen Jurisdiktionen umfasste, sowie die Verhandlung einer Beteiligungsvereinbarung.

Bereits vor der Umwandlung hatte XING ein eigenes System der grenzüberschreitenden Arbeitnehmerbeteiligung umgesetzt, welches mit der Beteiligungsvereinbarung nahezu unverändert in der Rechtsform der SE fortgeführt werde.

Das Beratungsteam

  • Das beratende Freshfields-Team bildeten Christoph H. Seibt und Neda von Rimon (Gesellschaftsrecht) sowie Klaus-Stefan Hohenstatt, Patrick Wendler und Anne-Katrin Bertke (Arbeitsrecht).
  • Die internationalen arbeitsrechtlichen Aspekte der SE-Umwandlung betreuten unter anderem Raquel Flórez und Juan Pastor (Spanien) sowie Karin Buzanich-Sommeregger und Benedikt Sprinzl (Österreich).
  • Die SE-Umwandlung wurde bei Xing von Kai-K. Hollensteiner (General Counsel, Gesamtverantwortung) und Johannes Greef (Associate General Counsel, Projekt-Lead, Verhandlungsführung mit BVG) rechtlich begleitet.

Link: Freshfields

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