21. Sep 2017   Business Personalia

Wien-Managerin Karin Zipperer im Vorstand der Asfinag

Wien. Karin Zipperer ist neu im Vorstand der staatlichen Autobahnfirma Asfinag. Ihr Ressort ist die Technik. Klaus Schierhackl bleibt in dem Gremium.

Zipperer folgt Alois Schedl, der Ende September seine Pension antritt. Mit Zipperer als Vorstandsdirektorin für Technik ist erstmals seit Gründung der Asfinag 1982 eine Frau an die Spitze des Unternehmens berufen worden, heißt es weiter.

Zuletzt war Zipperer Geschäftsführerin der Wiener Netze. Sie wird gemeinsam mit Klaus Schierhackl, Vorstandsdirektor für Finanzen, das Unternehmen für die nächsten fünf Jahre leiten.

Als Herausforderung für die Zukunft nennt das das neue Asfinag-Führungsduo vor allem die Vernetzung der einzelnen Mobilitätsanbieter, maßgeschneiderte Verkehrsinformation oder auch die voranschreitende Digitalisierung.

Die Laufbahn

Die 1969 geborene Wienerin Mag. Karin Zipperer, MBA begann nach dem Studium der Rechtswissenschaften und einem Master in Business Administration ihre berufliche Laufbahn 1994 bei Austrian Energy & Environment, SGP/Wagner-Biro GmbH.

Im Jahr 2000 wechselte Zipperer zur Flughafen Wien AG, von 2006 bis Ende 2010 war sie Geschäftsführerin der VIE International Entwicklungs- und BeteiligungsgesmbH. Von 2011 bis Mitte 2013 war sie Geschäftsführerin der WienCont ContainerterminalgesmbH und von Juni 2013 bis Ende 2015 Geschäftsführerin des Wiener Hafens.

Seit Jänner 2016 ist Zipperer Geschäftsführerin der Wiener Netze GmbH. Ihre Funktion als Vorstandsdirektorin der Asfinag hat Zipperer am 15. September 2017 angetreten.

Zipperer ist auch Aufsichtsratsvorsitzende der Austro Control GmbH und der ARWAG Holding – Aktiengesellschaft sowie Aufsichtsratsmitglied in der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft mbH.

Link: Asfinag

    Weitere Meldungen:

  1. Valtus Group erwirbt Management Factory: Die Kanzleien
  2. Management Factory geht bei Valtus Gruppe an Bord
  3. Ostermann kauft Powertrain-Bereich von Frauenthal
  4. Die Preisträger beim Hermes Wirtschaftspreis 2022