Buch: Elektronisch überwachter Hausarrest statt Haft

16. Apr 2018   Bildung & Uni Recht

Wien. Das Buch „Recht und Wirklichkeit des elektronisch überwachten Hausarrests“ geht auf Voraussetzungen und Hindernisse für den elektronischen Strafvollzug ein.

Zweck des Strafvollzugs ist die Resozialisierung des Straftäters. Diesen Resozialisierungsauftrag versucht der Gesetzgeber mit dem elektronisch überwachten Hausarrest oder kurz „eüH“ als Haft anderer Art seit 2010 umzusetzen, heißt es beim Verlag Manz.

Nach anfänglicher Skepsis sei der eüH im Vollzugsalltag angekommen, stelle die Vollzugspraxis aber oft vor neue, ungelöste Rechtsfragen, die das neue Werk unter Berücksichtigung der Rechtsprechung analysieren will.

Behandelt werden demnach u.a.:

  • dogmatische Aufarbeitung aller Voraussetzungen der §§ 156b ff StVG
  • Abklärung der vollzugsrelevanten Fragestellungen im Prüfverfahren
  • Auswertung der Judikatur
  • empirische Darstellung der 1.198 Prüfverfahren zu den Anträgen des Jahres 2014

Die Autorin

Autorin MMag. Dr. Caroline Walser ist Referentin in der Generaldirektion für den Strafvollzug und den Vollzug freiheitsentziehender Maßnahmen im Justizministerium.

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