Neues von E&H, D.A.S., Hogan Lovells und Donau Uni

Im Überblick. E&H widmete ein Legal Breakfast dem Thema Datenschutz bei M&A-Transaktionen. D.A.S. richtet einen Kundenbeirat ein. An der Donau-Uni Krems fand das erste NÖ Verwaltungsrechtliche Forum statt, und Hogan Lovells bringt Legal Tech Studenten näher.

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die mit 25. Mai 2018 in Geltung tritt, bringt auch für M&A-Transaktionen umfassende Änderungen. Im April lud Wirtschaftskanzlei Eisenberger & Herzog (E&H) gemeinsam mit Business Circle zu einem „E&H Legal Breakfast“, das sich mit diesem Thema befasste.

Im Wiener Veranstaltungszentrum und Startup-Hub weXelerate folgten die Gäste laut den Angaben den Ausführungen von Andreas Zellhofer und Marco Steiner zu den datenschutzrechtlichen Aspekten, die bei M&A-Projekten eine entscheidende Rolle spielen können – sowohl auf Käufer- als auch Verkäuferseite.

Im Zentrum des Vortrags stand die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Datenraum des Zielunternehmens, deren Offenlegung gegenüber Dritten sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf die Strukturierung von M&A-Prozessen. Das nächste E&H Legal Breakfast in Kooperation mit BusinessCircle (26. Juni 2018) wird sich dem neuen Vergaberecht widmen.

Legal Tech für Studenten

In Deutschland veranstaltet Großkanzlei Hogan Lovells einen Legal-Tech-Wettbewerb für Studierende aller Fachrichtungen. Für den Wettbewerb schließen sich die Teilnehmer zu maximal fünfköpfigen Teams zusammen, heißt es weiter: Im Team sollen sie innovative, digitale Tools entwickeln, mit denen ein Problem auf dem Rechtsmarkt gelöst werden kann.

Der Wettbewerb findet parallel zum Sommersemester 2018 statt. Einsendeschluss ist der 15. August 2018. Die besten Teams werden am 14. September zur Preisverleihung in das Düsseldorfer Büro von Hogan Lovells eingeladen. Dort präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse – und eine Expertenjury wählt die Sieger aus.

Den drei Gewinner-Teams winken Geldpreise im Wert von 2.500 Euro, 1.500 Euro und 1.000 Euro. Man wolle mit dem Wettbewerb einen Beitrag zur digitalen Transformation des Rechts leisten und Studierenden einen Anreiz geben, sich mit der Zukunft des Rechtsmarkts auseinanderzusetzen und diese mitzugestalten. Die Rechte an den Tools bleiben bei den Studierenden. Sie entscheiden, was damit geschehen soll, heißt es.

Mitmachen können volljährige Studierende, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben sind.

D.A.S. drückt seine Kunden an die Brust

Rechtsschutzversicherer D.A.S. will durch direktes Feedback von seinen Kunden lernen und hat nun einen Kundenbeirat eingerichtet: Die Kundenbeiratsmitglieder werden in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit Führungskräften des Rechtsschutzversicherers Produkte und Serviceleistungen mitgestalten, wie es heißt.

„Durch den D.A.S. Kundenbeirat stehen wir in direktem Dialog und Austausch mit unseren Kunden und erfahren so noch mehr über ihre Wünsche und Erwartungen“, drückt es D.A.S. Vorstandsvorsitzender Johannes Loinger aus.

Die erste Kundenbeiratssitzung fand Mitte April in der D.A.S. Zentrale am Hernalser Gürtel in Wien statt. Neben den Kundenbeiratsmitgliedern und CEO Loinger nahmen daran auch die Vorstände Ingo Kaufmann und Pedro Schwarz sowie Vertreter der Fachbereiche des Versicherers teil.

Im Rahmen von Schwerpunktgruppen erarbeiteten die Kundenbeiratsmitglieder demnach Vorschläge und Empfehlungen zu Serviceleistungen, Kontaktmöglichkeiten, Produkten und Zukunftsthemen im Rechtsschutz. Nun untersuche man die Umsetzungsmöglichkeiten.

Eine Plattform für Niederösterreichs Verwaltungsrecht

Eine Premiere fand am 3. Mai 2018 an der Donau-Universität Krems statt: Zum ersten Mal wurde vor rund 200 Gästen aus Verwaltung, Rechtsberatung und Gerichtsbarkeit das „Niederösterreichische Verwaltungsrechtliche Forum“ abgehalten.

Dieses soll in Zukunft als jährliche stattfindende Plattform dienen, um auf universitärem Boden aktuelle und besonders praxisrelevante Fragen des niederösterreichischen Landesrechts zu diskutieren, so die Uni.

Trägerinnen des Forums sind das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich, die niederösterreichische Rechtsanwaltskammer und die Donau-Universität Krems. Heuer war die Veranstaltung der niederösterreichischen Bauordnung gewidmet.

 

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