Handbuch: Wie politische Büros Mitarbeiter finden

29. Mai 2018   Bildung & Uni Business Jobs Recht

Wien. Das Buch „Personalrekrutierung in politischen Büros“ von Daniel Löcker beschäftigt sich mit Arbeitgebern, die sich beim Texten herkömmlicher Stellenanzeigen eher schwer tun: „Politisch interessiert“ – klar. Und außerdem?

Politische Büros benötigen MitarbeiterInnen, die über einschlägige Kenntnisse, Fähigkeiten und auch gewisse grundlegende Einstellungen verfügen sollten. Zentrale These des Buches ist, dass die Begriffe des Vertrauens und der Glaubwürdigkeit dabei eine essentielle Rolle spielen, heißt es beim Verlag Facultas.

Sozialwissenschaftliche Annäherung

Vor diesem Hintergrund gehe das Buch der Praxis und Voraussetzung von Vertrauen in Organisationen und der Politik nach und zeige auf

  • welche Aufgaben politische Büros erledigen und mit welchen Werkzeugen sie dabei operieren,
  • wie der oder die ideale MitabeiterIn eines politischen Büros aussieht,
  • welche Eigenschaften – jenseits der Parteipolitik – von Vorteil sind und wo die No-Gos liegen,
  • welche Auswahlkriterien zur Bewertung von Mitarbeitern man aus dem gegenwärtigen Stand der Vertrauensforschung ableiten kann
  • wie ein universelles Anforderungsprofil für politische ReferentInnen aussehen könnte.

Der Leitfaden biete konkrete Handlungsanleitungen, praktische Beispiele und graphische Darstellungen. Mit rund 96 Seiten ist er handlich geraten und behandelt u.a. Themen wie

  • Vertrauen in der Gesellschaft
  • Der „Homo Empathicus“ und die Sinnzentrierung
    Glaubwürdigkeit
  • Regeln für Vertrauen
    Aufgaben und Funktionen politischer Büros
  • Bestellungsverfahren
  • ReferentInnen als ManagerInnen
  • Unangemessenes Verhalten

Dazu gibt es auch einen „Interviewleitfaden“ für die Profis.

Der Verfasser

Autor Mag. Daniel Löcker absolvierte ein Studium der Geschichte und Publizistik an der Universität Wien sowie einen Master Lehrgang der Fachhochschule Campus Wien. Seit 1995 war er in unterschiedlichen Funktionen auf Bundes- und Landesebene tätig, 15 Jahre davon in einem politischen Büro, zuletzt als Büroleiter.

Seit 2016 ist er Wissenschaftsreferent der Wiener Kulturabteilung und programmiert das Veranstaltungsformat Wiener Vorlesungen.

Link: Facultas

 

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