DLA Piper Women´s Lounge: Kommunikation & Manipulation

19. Jun 2018   Business Recht Veranstaltung
Doralt Lackner Zwitter Tehovnik Fehringer Stichmann Credit Jürgen Knoth DLA Piper 300x190
Doralt, Lackner, Zwitter-Tehovnik, Fehringer, Stichmann ©Jürgen Knoth / DLA Piper

Wien. In der DLA Piper Women’s Lounge für Frauen in Führungspositionen sprach Tatjana Lackner über Profiling und das Erkennen von Manipulation in der Kommunikation.

Über den Dächern Wiens versammelten sich am 13. Juni 2018 die weiblichen Partner und Mitarbeiterinnen des Wien-Büros der internationalen Anwaltskanzlei DLA Piper und Mandantinnen aus verschiedenen Branchen.

Kommunikations- und Verhaltensprofilerin Tajana Lackner hielt im Justizcafé eine gleichermaßen humorvolle wie ehrliche Keynote, heißt es dazu. Sie skizzierte:

  • welche Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der Kommunikation bestehen,
  • wie sich Frauen in Führungspositionen in ihrer Kommunikation mittels Profiling behelfen und
  • sich gegen Manipulation rüsten können.

Zwischendurch sorgten ein Flying Dinner und Drinks für das leibliche Wohl und boten einen Rahmen für weitere Gespräche.

Frauen müssen öfter Ideen in die Auslage stellen

Wie Lackner ausführte, seien Frauen heute bereits in vielen Lebensbereichen tonangebend. Anders als Männer seien viele Frauen jedoch manchmal zu zaghaft, das Wort zu ergreifen. „Wir Frauen haben ein Problem, Ideen in die Auslage zu stellen“, ortete Lackner Verbesserungsbedarf.

Es gebe weitere Unterschiede zwischen den Geschlechtern: „Es gibt tatsächlich den Unterschied zwischen Frauen und Männern in der Kommunikation. Männer haben Angst vor dem Versagen, Frauen haben Angst vor sozialer Ausgrenzung“, stellte Lackner fest.

Beim Profiling geht es darum, am Verhalten einer Person zu erkennen, welche Herkunft sie hat und welche Menschen und Weltbilder sie geformt haben. Mit dieser Erkenntnis sei es leichter, versuchten Manipulationen von außen zu begegnen.

Tatjana Lackner gab den erfolgreichen Frauen mit auf den Weg, wie sie einen Manipulationsversuch – sei es in Form von Schmeicheln, Suggestion oder Beschämung – erkennen und vermeiden, sich zu einer eindeutigen „Ja“- oder „Nein“-Antwort („Ja-Nein-Schere“) drängen zu lassen: Etwa durch Loben des Gegenübers oder andere Strategien.

„Pionier in punkto Diversität“

Die DLA Piper -Partnerinnen Maria Doralt, Sabine Fehringer, Elisabeth Stichmann, Claudine Vartian und Jasna Zwitter-Tehovnik hatten zu dem Event eingeladen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere mittlerweile schon traditionelle Women’s Lounge auch heuer wieder so ein Erfolg war. Diversität ist uns bei DLA Piper besonders wichtig, wir sind damit Pioniere am österreichischen Markt.“

In Wien hat die Law Firm laut den Angaben bereits ein Drittel weibliche Partner, auf Anwaltsebene sind es rund 50%. Diversität belebe, steigere die Leistung und bringe Unternehmen voran. Daher ermutige man auch die Geschäftspartner stets zu mehr Frauen in Führungspositionen, zogen die Veranstalterinnen Resümee.

Link: DLA Piper

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