Keine Chinesen im deutschen Stromnetz: Freshfields hilft

10. Aug 2018   Recht

Berlin. Freshfields berät die deutsche KfW beim Erwerb einer 20%-Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz im staatlichen Auftrag.

Konkret hat Freshfields Bruckhaus Deringer laut den Angaben die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) dabei beraten, im Auftrag der deutschen Bundesregierung 20 Prozent der Anteile an dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH (50Hertz) zu erwerben.

50Hertz ist einer von vier Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland und sichere die Stromversorgung von etwa 18 Millionen Menschen in Nord- und Ostdeutschland.

Die Transaktion

KfW erwirbt dabei eine 20-Prozent-Beteiligung an Eurogrid International CVBA (Eurogrid), die mittelbar 100 Prozent der Anteile an 50 Hertz hält. Verkäufer der Anteile ist der belgische Netzbetreiber Elia System Operator SA (Elia). Elia hält 80 Prozent der Anteile an Eurogrid, wird jetzt weitere 20 Prozent von dem australischen Infrastrukturfond IFM erwerben und diese im Anschluss auf die KfW übertragen.

IFM hatte seine 20-Prozent-Beteiligung zuvor an das chinesische Staatsunternehmen State Grid Corporation of China (SGCC) verkauft. Elia macht nun jedoch von einem Vorkaufsrecht Gebrauch. Die Bundesregierung hat die KfW mit dem Erwerb im Rahmen eines Zuweisungsgeschäfts beauftragt. Hintergrund seien sicherheitspolitische Erwägungen (Schutz kritischer Energieinfrastrukturen).

Auf Seiten der KfW wurde die Transaktion u.a. von Nils Reichhelm als Projektleiter betreut. Das Freshfields-Team stand unter der Federführung von Simon Schwarz.

 

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