Weißer Ring feiert Geburtstag: 40 Stunden-Challenge

10. Okt 2018   Recht Veranstaltung

Wien. Der Weiße Ring, Organisation zur Unterstützung von Verbrechensopfern, feiert das 40jährige Bestehen mit einem 40 Stunden-Programm.

Im Jahr 1978 war der Weiße Ring nur die Idee einiger engagierter Menschen aus Politik, Medien und Justiz, heißt es: Heute sei er Österreichs einzige Opferunterstützungs-Einrichtung, die allen Opfern von Straftaten, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Religionszugehörigkeit offensteht.

Das Programm

Die Organisation feiert ihren 40. Geburtstag unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Alexander Van der Bellen heute und morgen mit einer 40 Stunden Challenge – einer Informations-und Veranstaltungs-Tour – durch Österreich. Die Stationen sind Niederösterreich, Wien, Dornbirn, Salzburg, Graz, St. Pölten, Krems und Eisenstadt.

Udo Jesionek, Präsident des Weißen Rings und einer der Gründerväter der Verbrechensopferhilfe in Österreich: „Mit den 40 Stunden möchten wir einen symbolischen Bogen schlagen von der Vergangenheit in die Zukunft. Und wir wollen ins Bewusstsein rufen, dass es die Unterstützung durch den Weissen Ring überall in Österreich gibt.“

Das 40 Stunden durchgehende Programm stehe auch dafür, dass Beratung für Opfer von Straftaten (Opfer-Notruf 0800 112 112) zu jeder Tages- und Nachtzeit nur einen Anruf weit entfernt ist. Der Opfer-Notruf wird vom Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz finanziert.

Aktuelle Themen

Neben Unterhaltung werden auch neue Informationen zum Tätigkeitsgebiet präsentiert. So werden die Ergebnisse der vom Bundeskanzleramt beauftragten Bestandsaufnahme „Gewalt im Netz“ gegen Mädchen und Frauen in Österreich präsentiert. Dina Nachbaur, Geschäftsführerin des Weißen Rings: „Konkrete Daten sowie eine genaue Rechtsanalyse fehlten bisher. Die Bestandsaufnahme zeichnet ein klares Bild über das Ausmaß der digitalen Gewalt gegen Frauen und Mädchen.“

Eine Kooperation mit der Antirassismus-Beratungsstelle Zara am 11. Oktober beleuchte im Workshop „Hate No More!“ das Phänomen Hasskriminalität online und offline. Weiters lädt ein von Accenture gestalteter „Design Thinking Workshop“ zu einem gemeinsamen kreativ-innovativen Blick in die Zukunft des Weißen Rings.

Jesionek: „Kriminalität hat sich in den letzten 40 Jahren verändert. Damit verändert sich auch die Unterstützung, die wir den Betroffenen bieten. Der Weisse Ring reagierte seit 40 Jahren erfolgreich auf aktuelle Anforderungen. Das wird auch in Zukunft so bleiben.“

Link: Weißer Ring

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