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Alte Volksbank-Zentrale verkauft: Die Berater

©Robert Polster

Wien. Die frühere Zentrale der Volksbank Wien, Kolingasse 14 – 16, ist verkauft: Immo-Berater CBRE sowie Vavrovsky Heine Marth und Baker McKenzie waren tätig (Update).

Das moderne Gebäude aus dem Jahr 2010 wechselte jetzt den Eigentümer und wurde – vermittelt von CBRE – an eine Tochtergesellschaft der BIG und der IRMA verkauft, heißt es. Verkäufer der Liegenschaft ist die 3V‑Immobilien-Errichtungs-GmbH, eine Tochtergesellschaft der Volksbank. Übergeben wird die Liegenschaft Anfang 2020, nach dem Auszug der Volksbank Wien AG.

Die Verkäufer wurden beraten von Christian Marth von Vavrovsky Heine Marth Rechtsanwälte GmbH. Auf Käuferseite war Stephan Größ von Baker & McKenzie – Diwok Hermann Petsche tätig (Update: und nicht umgekehrt, wie von uns gestern irrtümlich berichtet).

Neuer Standort in Ring-Nähe

„Mit dem Objekt in der Kolingasse 14-16 erwirbt die EHKS 12 ein sehr spannendes Bürogebäude in Wien. Es war dies eine der seltenen Gelegenheiten, ein modernes, repräsentatives Bürogebäude in Nähe des Rings zu erwerben. Der Käufer hat ab 2020 jede Freiheit der Gestaltung“, so Georg Fichtinger, Head of Investment Properties CBRE.

Zurzeit werden die rund 13.500 m² Nutzflächen und die 142 Stellplätze zu 100% von der Volksbank Wien AG – sie ist auch Spitzeninstitut der österreichischen Volksbanken – genutzt. Anfang 2020 bezieht man wie berichtet ein neues Hauptquartier in einem Bürogebäude der CA Immo.

„Nach der erfolgreichen Neuausrichtung als rein österreichischer Bankenverbund ziehen wir jetzt in ein Gebäude um, in dem alle unsere zentral tätigen Mitarbeiter gemeinsam an einem einzigen Standort arbeiten können und welches wir nach unseren geplanten Anforderungen gestalten können“, so Gerald Fleischmann, Generaldirektor Volksbank Wien AG.

„Objekte wie jenes in der Kolingasse 14-16 werden sowohl von nationalen und internationalen Investoren gesucht und sind nicht lange am Markt. Zurzeit ist die Nachfrage höher als das Angebot an interessanten Investitionsobjekten“, meint Fichtinger. Er erwartet zwar bis zum Jahresende noch einige Abschlüsse, geht aber davon aus, dass das Investitionsniveau per Jahresende unter jenem des Jahres 2017 liegen wird. Das deckt sich mit entsprechenden Analysen anderer Immo-Spezialisten wie EHL.

Link: CBRE

 

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