Schockierende Enthüllungen über Österreichs Anwälte

Die Wahrheit über Rechtsanwälte c Manz 300x200
©Manz

Buch. Whistleblower Thomas Kurz ist selbst Anwalt. Jetzt packt er aus: Für Laien ein Augenöffner – und für Eingeweihte viel Grund zum Schmunzeln.

Schon das Vowort – eigentlich mehr eine Gebrauchsanweisung – stellt einige Dinge klar:

„Wer Rechtsanwälte nicht mag, sollte dieses Buch lesen.“

„Wer Rechtsanwälte mag, sollte dieses Buch ebenso lesen. Man sollte immer offen sein, die persönliche Meinung kann sich ja ändern.“

„Wer Rechtsanwälte nach dem Lesen dieses Buchs immer noch mag, hat es

  • a. falsch verstanden oder
  • b. nicht ernst genommen oder
  • c. ist Rechtsanwalt.“

Ein Enthüllungsbuch als Weihnachtsgeschenk

Diese Positionsbekundung ist die nur erste zahlreicher schockierender Enthüllungen, die Autor Thomas Kurz in „Die Wahrheit über Rechtsanwälte“ offengelegt hat: Pünktlich zu Faschingsbeginn um 11 Uhr am 11. 11. 2018 präsentierte der Fachverlag Manz das neue Werk. Im vollbesetzten Sträuselsaal im Theater in der Josefstadt trugen die Schauspieler Therese Lohner und Michael Dangl daraus vor.

„Dass Richter rein beruflich gesehen die natürlichen Feinde der Anwälte sind, versteht sich von selbst. Viel zu oft entscheiden sie nicht so, wie man das als Anwalt haben wollte. Mehr muss man dazu eigentlich nicht mehr sagen.

Das gibt andererseits ein wunderbares Feindbild gegenüber den eigenen Klienten ab, denn wer eignet sich besser als Schuldiger am Verlust des Prozesses als der Richter, der so völlig falsch entschieden hat?“

Und überhaupt, der Klient. Will man als Rechtsanwalt die mühsame Suche nach tatsächlichem Beratungsbedarf nicht auf sich nehmen, so „gibt es eine zweite Möglichkeit, als Anwalt erfolgreich zu sein: Man erfindet Bedürfnisse und macht den potenziellen Klienten klar, dass diese unbedingt – bei andernfalls katastrophalen Folgen – befriedigt werden müssen.“

Bei der Präsentation zeigt sich Whistleblower Kurz selbst verwundert: „Der Verlag Manz hat Juristen als Hauptzielpublikum, und er hat mein Buch trotzdem verlegt!“ Tatsächlich, so Manz-Kommunikator Christopher Dietz, habe es etwas von einer  „Contradictio in adiecto“ (Widerspruch in sich, Anm. d. Red.)

Worum es überhaupt geht

Motivation hinter dem Buch ist aber nicht bloß die Enthüllung von Misständen, es geht letztlich um die drei großen Fragen der Menschheit – die ja nach wie vor ungelöst sind, so der Verlag:

  • Woher kommen wir?
  • Wohin gehen wir?
  • Was tut ein Rechtsanwalt?

Wer Anwältinnen und Anwälte nur aus Film und Fernsehen kennt, erfährt in der tiefgründigen Analyse alles über den Werdegang, die Geheimnisse der Berufsausübung sowie die Motive, Ängste und Wünsche dieser Profession. Und wer nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für ein solches Individuum sucht, der wird hier vielleicht fündig.

Autor Thomas Kurz ist Rechtsanwalt in Wien (beruflich), Musiker (nebenbei) und schreibt Bücher (sowohl als auch). Abgesehen von Chamäleons gefallen ihm auch Baustellen.

Link: Manz

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlauben Sie Cookies, indem Sie auf OK im Hinweis-Banner klicken.

    Weitere Meldungen:

  1. Ein Ratgeber für Steuerberater im Katastrophen-Modus
  2. Das neue Aktienrecht: Band 2 des Manz-Kommentars
  3. Bibel für reuige Steuersünder: Handbuch Selbstanzeige
  4. Autonomes Fahren: Stand der Technik, Stand des Rechts