PwC und RBI blättern im großen Elmayer

04. Dez 2018   Recht

Wien. Das erste Mal lernen die Alten von den Jungen, hieß es jetzt bei einem „Breakfast Briefing“ von PwC, Raiffeisen und Tanz-Papst Thomas Schäfer-Elmayer.

Das Konferenzunternehmen Business Circle lud dabei gemeinsam mit PwC und RBI zum Benimm-Event: Tanzschul-Besitzer Thomas Schäfer-Elmayer widmete seinen Vortrag dem „guten Benehmen im Wandel der Zeit“, das auch Thema seines kürzlich neu aufgelegten Buchs „Der große Elmayer“ ist.

Business-Etikette ist für ihn nach wie vor höchst relevant und erfolgsentscheidend: „Es ist die zweite internationale Sprache der Welt. Schließlich geht es auch um Einfühlungsvermögen, Verlässlichkeit, Achtung und Freundlichkeit. Wer etwa mit Assistentinnen nicht respektvoll umgeht, wird es bei der Entwicklung seiner Karriere ungleich schwerer haben als jemand, der das kann.“

Du statt Sie ist beinahe Pflicht?

„Bis vor wenigen Jahren habe ich die Meinung vertreten, wenn man beim >Sie< bleiben möchte, dass man das Recht dazu hätte“, referierte Elmayer etwa: „Das kann man aber nicht mehr uneingeschränkt behaupten. Wenn man heutzutage im Berufsleben darauf beharrt, gesiezt zu werden, besteht die Gefahr, zum Außenseiter zu werden. Das kann man sich nicht leisten.“

Man ist daher gezwungen, das „Du“ anzunehmen, so Elmayer: „Das ist aber nicht für jedermann unproblematisch, weil durch das Duzen oft die Distanz und ein Teil des Respekts verloren gehen kann.“

Ein wichtiges Thema ist auch für den Benimm-Papst die Digitalisierung. Neben Vorteilen sieht er auch einen Nachteil im technologischen Wandel. Etwa, dass der Respekt durch die ständige Nutzung von Handys verloren geht und die zwischenmenschliche Kommunikation auf der Strecke bleibt. „Es ist das erste Mal in der Menschheitsgeschichte, dass die Jungen den Alten etwas beibringen. Einst haben die Jungen von den Alten gelernt. Mit diesem Wechsel geht heute auch ein gewisser Verlust an Respekt dem Alter gegenüber einher, wenn ein kleines Kind sagt, der Opa, der kann das nicht.“

Abschließend plädierte er an die rund 100 Besucher in der Sky Lounge am Wiener Stadtpark: „Höflichkeit ist unser Markenzeichen!“ Unter den Gästen fanden sich laut Veranstaltern u.a. Andreas Foglar-Deinhardstein (Foglar-Deinhardstein KEG), Herwig Fritzl (PM Factory), Bernhard Huppmann (Deloitte Consulting), Peter Lennkh (Raiffeisen Bank International), Robert Reinwald (Oesterreichische Nationalbank) und Heino Sieberath (Berlitz Austria).

 

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